Stadtplan Leverkusen
27.04.2008 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Breites Netzwerk der Integration präsentierte sich in der Käthe-Kollwitz Gesamtschule


An 37 verschiedenen Ständen wurde am vergangen Samstag, 26. April, in der Rheindorfer Käthe-Kollwitz Gesamtschule eindrucksvoll präsentiert, dass Integration von Migrantinnen und Migranten in Leverkusen keine leere Worthülse, sondern gelebte Wirklichkeit ist.
Die bereits 4. Leverkusener Integrationskonferenz hatte sich zum Ziel gesetzt, einen Eindruck zu vermitteln, wie breit gefächert die Integrationslandschaft in Leverkusen ist, Bürgerinnen und Bürger einander näher zu bringen, füreinander Verständnis zu entwickeln und das Gemeinwesen zu stärken. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion, der mehr als 100 Gäste aufmerksam folgten, wurde das Thema „Integration braucht Bildung und Qualifizierung", eingehend erörtert.
Schon in seiner Begrüßung hatte der Leiter der Gesamtschule, Guido Sattler, die Integrationsleistungen seiner Schule in den vergangenen Jahren eingehend geschildert. Die großen Erfolge der Schule, Schüler aus derzeit 22 Nationen in den Alltag einer 1500 Köpfe zählenden Schule einzubeziehen, seien möglicherweise rechts gerichteten Gruppierungen wie „Pro NRW" ein Dorn im Auge, weshalb die Schule nunmehr zur Zielscheibe dieser Gruppierung geworden sei.
Auch Oberbürgermeister Ernst Küchler betonte in seinem Grußwort, es gelte, die funktionierende Zusammenarbeit im Bereich der Integration in Leverkusen zu betonen, um der Polemik von „Pro NRW" das Wasser abzugraben. Angesichts dieser rechtspopulistischen Kreise sei es umso wichtiger, eine gemeinsame Front aller Leverkusener Demokraten – gleichgültig ob Einwanderer oder nicht – zu bilden und gerade an den Schulen wachsam zu sein. Diese rechtsgerichtete Gruppierung versuche besonders vor Schulen, junge Leute auf ihre Seite zu ziehen.
Im übrigen verwies der OB darauf, das in der Stadt Leverkusen, in der derzeit rund 19.000 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger und gut 15.000 Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft leben, Einwanderung längst eine Tatsache sei, mit der die Stadt insgesamt besser fertig werde als manche andere.
Auch auf der Konferenz wurde deutlich, dass Parallelgesellschaften in Leverkusen nicht zu erkennen sind. Mit unterschiedlicher Gewichtung wurde auch auf der Podiumsdiskussion betont, dass für eine Integration, insbesondere auch auf dem Arbeits- und Ausbildungsmark, sprachliche Barrieren nach wie vor den größten Hemmschuh bildeten. Selbstkritisch räumten dabei einige Vertreter ausländischer Vereine durchaus ein, dass vorhandene Angebote teilweise nur unzureichend wahrgenommen würden.
Durchaus angetan von der hohen Teilnehmerzahl, dem bunt präsentierten Informationsangebot, der lebhaften und stets sachliche Diskussion sowie den kulturellen Beiträgen im Laufe der Konferenz , zeigte sich am Ende der Konferenz Sozialdezernent Frank Stein, dessen Dezernat diese 4. Konferenz organisiert hatte. Erfreulich dabei, so Stein, seien die inzwischen intensive Teilnahme auch von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und das starke Engagement des Leverkusener Integrationsrates.


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Letzte Änderung am 26.04.2010 00:19 von leverkusen.
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