Woran liegt es, dass man manche Menschen buchstäblich nicht riechen kann? Den dieser Frage zugrunde liegenden molekularen und zellulären Prozessen versucht die Wissenschaft seit Jahren auf den Grund zu gehen. Durch den enormen Fortschritt bei bio- und gentechnologischen Methoden gelang schließlich der entscheidende Durchbruch in unserem Verständnis, wie es möglich ist, tausende verschiedene Gerüche wahrzunehmen und zu unterscheiden - selbst in geringster Konzentration. Diesem biologischen Phänomen geht Professor Dr. Hanns Hatt am Donnerstag, 10. April 2008, in seinem Vortrag "Riechen beim Menschen - Vom Molekül zur Wahrnehmung" nach, zu dem die "Gesellschaft Deutscher Chemiker" um 17.15 Uhr ins BayKomm einlädt.
Spezifische, von der Natur entwickelte Erkennungs- und Verstärkungsproteine ermöglichen die enorme Leistungsfähigkeit des Geruchssinns. Das Human-Genomprojekt liefert dann die entscheidenden Informationen, um die molekularen Komponenten der Geruchswahrnehmung, die Riechrezeptoreiweiße, in der menschlichen Nase vollständig zu identifizieren. Mit Hilfe von molekular-biologischen Techniken konnten inzwischen einige menschliche Rezeptoren hinsichtlich ihrer Spezifität und Sensitivität charakterisiert werden. Außerdem gelang es erstmals, diese Rezeptoren auch außerhalb der Nase, z. B. auf Haut- und Prostatazellen, nachzuweisen. Diese Forschungsergebnisse tragen unter anderem dazu bei, Phänomene wie die "Geruchsblindheit" besser zu erklären. Sie zeigen aber auch, dass die Informationsverarbeitung im Riechsystem sehr viel komplexer ist als bisher angenommen.
Anmeldungen für die Veranstaltung werden telefonisch unter (0214) 30 50 100 oder per E-Mail an baykomm@bayer-ag.de entgegengenommen. Die Teilnahme ist kostenlos.
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