Stadtplan Leverkusen
09.02.2008 (Quelle: Bayer 04)
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Alles drin, was reingehört


Es war kein Spitzenspiel, es war ein „absolutes Spitzenspiel“. Michael Skibbe sprach den Augenzeugen des Duells zwischen Bayer 04 und dem HSV aus dem Herzen. „Es war rassig, es war spannend mit vielen Torchancen und super Torhütern. Heute war alles drin“, hatte Skibbe die 90 packenden Minuten gesehen.

Müßig, darüber zu streiten, ob nicht sogar ein Dreier für Bayer verdient gewesen wäre. Denn nach dem Ausgleich lag auch der Siegtreffer mehrmals in der Luft.

Skibbe änderte die Cottbus-Startelf auf zwei Positionen. Den gesperrten Gonzalo Castro vertrat Arturo Vidal. Für Theofanis Gekas spielte Pirmin Schwegler im defensiven Mittelfeld, Stefan Kießling besetzte die Spitze.

Der HSV, der zuletzt vier Mal nicht gewonnen hat, eröffnete die Partie. Olic nahm im Strafraum mit der Brust an und verschoss aus der Drehung (5.).

Rost hält alles
Bayer antwortete mit drei großen Chancen, denen einen Frank Rost in Top-Form im Weg stand. Erstklassig holte der HSV-Keeper zwei Schüsse des wieder starken Tranquillo Barnetta raus, Vidal kam vom Elfmeterpunkt nicht an Rost vorbei (20.).

Das weckte die Hamburger, die jetzt gefährlicher wurden. Vor allem durch van der Vaart. Der Holländer spitzelte in Richtung Tor, René Adler stürzte rechtzeitig entgegen (22.). Aber aus drei Metern war Adler machtlos. Zu viel Platz für van der Vaart nach Trochowskis Flanke (28.).

Der HSV im Aufwind; gut, dass van der Vaart auch nicht zu den Kopfball-Giganten gehört (36.). Kurz vor der Pause fing sich Bayer. Sergej Barbarez scheiterte am Außennetz, Bernd Schneider einmal mehr an Rost.

Friedrich köpft ein
Skibbe brachte Paul Freier für Schwegler und mehr Schwung über außen. Es war aber Adler, der Bayer im Spiel hielt. Überragend seine Rettungstat beim Kopfball von Guerrero aus fünf Metern (52.). Da durfte er sich bei Olic’ Schuss schon eine kleine Unsicherheit leisten (54.).

Nach einer Stunde nahm die Partie noch mal richtig Fahrt auf. Weil Manuel Friedrich eine Ecke von Barnetta hart und unhaltbar zum 1:1 einköpfte und eine starke Schlussphase folgte.

„Wir haben bis zur letzten Sekunde auf Sieg gespielt, ich bin total einverstanden“, sagte Skibbe. Fast minütlich wuchs der Druck auf den HSV, der sich am Ende bei Rost bedanken durfte.

Mittwoch gegen Gala

Der Schlussmann gewann das Duell gegen Freier, der allein vor ihm stand (77.). Kurz zuvor hatte Freier eine Barbarez-Flanke knapp vorbeigeköpft.

Das 1:1 änderte nichts am Tabellenstand, Bayer weiter punktgleich mit dem HSV auf Platz drei. Die nächste Aufgabe heißt Galatasaray Istanbul. In der Türkei findet am kommenden Mittwoch das Hinspiel in der Runde der letzten 32 statt.

Bayer 04: Adler - Vidal, Friedrich, Callsen-Bracker, Gresko - Schwegler, Rolfes - Schneider, Barbarez, Barnetta - Kießling

Hamburger SV: F. Rost - Demel, B. Reinhardt, Mathijsen, Benjamin - Kompany, de Jong - Trochowski, van der Vaart, Olic - Guerrero

Tore: 0:1 van der Vaart (28.), 1:1 Friedrich (60.)

Einwechslungen: 46. Freier für Schwegler, 69. Choupo-Moting für Guerrero, 85. Bulykin für Barbarez, 85. Jarolim für Trochowski, 90. Fillinger für Olic

Gelbe Karten: Vidal

Zuschauer: 22500 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)


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Letzte Änderung am 19.10.2017 23:30 von leverkusen.
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