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GIANTS geben den Sieg aus der Hand

Veröffentlicht: 09.12.2007 // Quelle: Bayer-Giants

Drei Minuten vor Ende sah noch alles nach einem klaren Erfolg der BAYER GIANTS Leverkusen aus. Beim Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven führte das Team von Achim Kuzcmann bereits mit zehn Zählern, doch ein 14:0-Lauf der Gäste sorgte dann doch noch für eine bittere 80:84-Niederlage. Für die GIANTS war es in der laufenden Saison die erste Heimpleite. „Es war klar, dass das irgendwann passiert“, erklärte Kuczmann nach der Partie. „Normalerweise fangen wir schwach an, heute war es umgekehrt.“ Bester Werfer der GIANTS war Nate Fox mit 19 Zählern.

Von Beginn an suchten beide Teams schnell den Abschluss und verließen sich somit auf ihre Offensiv-Qualitäten. Dabei hatten die Eisbären allerdings das bessere Händchen, so dass die Hausherren nach etwas mehr als sechs Minuten mit 11:15 in Rückstand gerieten. Gegen Ende des ersten Viertels nahmen die Gastgeber dann ein wenig das Tempo raus, auch weil Leverkusen nun besser in der Verteidigung stand. So bleib die Partie ausgeglichen, GIANTS-Forward Brant Bailey sorgte mit einem spektakulären Dreier in allerletzter Sekunde sogar für die 26:25-Führung zum Ende des ersten Abschnitts.

Bailey war es auch, der nach elf Sekunden Spielzeit im zweiten Viertel für die nächsten Punkte sorgte (28:25). Von nun an bestimmten die Hausherren das Spiel, Nate Fox brachte sein Team per Freiwurf mit 43:34 in Front und besiegelte damit einen 15:4-Lauf (18. Min.). Es waren aber die Gäste aus Bremerhaven, die die letzten fünf Zähler der ersten Hälfte erzielten, so dass es nur mit 43:39 in die Pause ging.

Die zweite Hälfte begann mit Tempo-Basketball auf beiden Seiten, nach 180 Sekunden hatten beide Teams schon jeweils sieben Punkte erzielt (53:46). Ein Ausrufezeichen setzte dann Leverkusens Eric Taylor, der mit einem kraftvollen Dunking die Zuschauer in der Dopatka-Halle von den Sitzen riss und für einen Neun-Punkte-Vorsprung sorgte. Unterstützung bekam Taylor unter anderem von Teamkollege Brendan Winters, der innerhalb kürzester Zeit zwei Dreier versenkte (66:56).

Auch im Schlussviertel gaben die GIANTS den Ton an. Immer wenn die Eisbären zwei oder drei Würfe in Folge trafen, konterte Leverkusen seinerseits mit erfolgreichen Schüssen, so dass der Abstand sich immer wieder bei etwa zehn Zählern einpendelte (80:70).

Dann wurde es allerdings doch noch dramatisch, denn die Gastgeber brachten in der heißen Endphase keinen weiteren Zähler mehr zustande.

Zwei Minuten vor Ende war es Bremerhavens Point Guard Brian Brown, der seine Mannschaft mit einem einfachen Korbleger auf sechs Punkte heran brachte (80:74) - jetzt hatten die Gäste Blut gerochen. Erst war es Matt Haryasz mit zwei Freiwürfen, dann sein Mitspieler Zygimantas Jonusas mit zwei erfolgreichen Dreiern und Leverkusen lag zwanzig Sekunden plötzlich mit zwei Zählern hinten. Auszeit GIANTS!

Doch die Absprache mit dem Coach hatte nichts geholfen, Eric Taylor und Nate Fox vergaben ihre Wurfmöglichkeiten, auf der anderen Seite machten die Bremerhavener mit Freiwürfen alles klar, so dass die GIANTS das Spiel doch noch aus der Hand gaben. Endstand: 80:84, wie bitter!

Trotz des verpassten Sieges und der schwachen Schlussphase war GIANTS-Trainer Achim Kuczmann seinen Spielern nicht böse. „So etwas passiert“, sagte Kuczmann. „Jeder macht mal Fehler, das ist im Basketball eben so. Aber wir werden daraus lernen.“

Das nächste Spiel der BAYER GIANTS findet auswärts bei der EnBW Ludwigsburg statt (15. Dezember, 19.30 Uhr). Dann will sich der Rekordmeister für das Playoff-Aus in der letzten Saison revanchieren. Ein Wiedersehen wird es dort mit dem Ex-Leverkusener Brandon Woudstra geben, der seit dieser Spielzeit für die EnBW Ludwigsburg aktiv ist.


Die Viertel im Überblick: 26:25, 17:14, 26:17, 12:28
Zuschauer: 2.700
Punkte für Leverkusen: Fox (19), Winters (16), Taylor (13), Bailey (9), Whiting (9), Mc Coy (6), Brempong (5), Geib (2), Wyrick (1)
Punkte für Bremerhaven: Haryasz (20), Jonusas (16), Brown (13), Guin (13), Lipke (11), Timermanis (9), Zyskunov (2).

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