Stadtplan Leverkusen
17.02.2000 (Quelle: Bayer AG)
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Neuer Rekord: Sechs Millionen Euro für die Mitarbeiter


Kräftige Wachstumsraten beim Bayer-Ideen-Pool
Wirtschaftlicher Vorteil für das Unternehmen von 18 Millionen Euro

Rekorde beim Vorschlagswesen der Bayer AG: Mit 5,7 Millionen Euro Prämie (1998: 4,1 Millionen Euro) für einfallsreiche Mitarbeiter wurde im Jahr 1999 ein neuer Spitzenwert beim Bayer-Ideen-Pool erreicht. Weitere rund 350.000 Euro zahlte das Unternehmen als Anerkennungsbeträge oder als Umweltschutzprämien. Der wirtschaftliche Vorteil für Bayer ist beträchtlich. Etwa 18 Millionen Euro (1998: 12 Millionen Euro) allein im ersten Jahr nach der Umsetzung der Ideen – eine Steigerung um 50 Prozent.

Auch die Beteiligung erreichte im vergangenen Jahr mit 26.953 Vorschlägen eine neue Höchstmarke: Die Tausend-Mann-Quote (TMQ) – also die Anzahl der eingereichten Verbesserungsvorschläge pro 1.000 Mitarbeiter im Jahr – stieg von 618 (1998) um 18 Prozent auf 729.

"Das Engagement, die hohe Beteiligung und das kreative Potenzial der Mitarbeiter sind für Bayer sehr wertvoll", erklärt Bayer-Vorstandsmitglied Dr. Attila Molnar. "Die Vielfalt und Güte der Vorschläge zeigen, wie tief das eigenverantwortliche Denken und Handeln – ganz im Sinne von `Responsible Care` – in der Belegschaft Wurzeln geschlagen hat. Das Suchen und Finden von Lösungen durch jeden einzelnen Mitarbeiter tragen der Wirtschaftlichkeit, dem Umweltschutz und der Sicherheit Rechnung und helfen gleichzeitig, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern."

Ein Mitarbeiter aus dem Bayerwerk Leverkusen erhielt mit rund 60.000 Euro im vergangenen Jahr die höchste Einzelprämie in der 90-jährigen Geschichte des Bayer-Ideen-Pools: Christian Schifko, Betriebsmeister im Geschäftsbereich Spezialprodukte, hatte vorgeschlagen, in einer Produktionsanlage für ein Polymer-Additiv Engpässe in der Zuleitung für einen Einsatzstoff zu beseitigen – eine größere Menge des Einsatzstoffes konnte so eingeleitet werden. Die positive Folge: Die Produktion stieg um 50 Prozent.

Typisch auch für diesen Vorschlag: Die Ideen entstehen beim einzelnen Mitarbeiter oder aber in der Gruppe durch stetes Beobachten, Mitdenken und dank einer intensiven Kommunikation. Häufig ist es "nur" erforderlich, den vorhandenen Erfahrungsschatz und das gesammelte Wissen zu aktivieren und zu nutzen.

Eine Sonderaktion des Bayer-Ideen-Pools hatte 1999 für zusätzliche Motivation gesorgt. Ausgeschrieben waren attraktive Preise – mit einem Auto als Hauptgewinn. Die TMQ-Werte für die im vergangenen Jahr eingereichten Vorschläge der einzelnen Bayerwerke: Brunsbüttel 1.365 (1998: 956), Dormagen 1.381 (1.007), Wuppertal-Elberfeld 655 (727), Leverkusen 443 (370) und Krefeld-Uerdingen 987 (986).


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Letzte Änderung am 02.01.2020 17:26 von leverkusen.
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