Dank der modernen Technik der DNA-Analyse konnte ein Raubüberfall in Leverkusen nach sieben Jahren aufgeklärt werden.
Im September 1997 klingelte es am späten Abend an der Haustür einer 76-jährigen Frau auf der Humperdinckstraße. Unmittelbar nachdem die Frau die Tür geöffnet hatte, wurde sie brutal von einem Täter zu Boden gestoßen. Als sie wieder aufstehen konnte, war der Räuber mit einer wertvollen Videokamera auch schon wieder verschwunden.
Bei der Spurensicherung am Tatort stellte die Polizei damals Zigarettenkippen und Speichel sicher, die zweifelsfrei vom Täter stammten. Da zu dieser Zeit eine DNA-Untersuchung dieser Spuren noch nicht möglich war, wurden die Beweismittel asserviert.
Im Rahmen der Aufarbeitung von DNA-Altspuren wurden die Beweismittel jetzt beim Landeskriminalamt untersucht. Die wissenschaftliche Auswertung führte dann auch zu einem Treffer. Ein jetzt 23-jähriger Mann wurde einwandfrei als Spurenverursacher identifiziert. Nach dem Tatverdächtigen, der ohne festen Wohnsitz ist, fahndet jetzt die Leverkusener Polizei, nachdem gegen ihn ein Haftbefehl erlassen wurde.
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