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"Wir stellen in diesem Jahr in den Bayerwerken und den inländischen Beteiligungsgesellschaften über 1000 Schulabgänger ein, denn wir wollen jungen Menschen mit einer fundierten Berufsausbildung gute Zukunftschancen eröffnen", betont Dr. Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG. Zusammen mit den Neueinstellungen bereiten sich damit in Deutschland insgesamt 3.100 junge Menschen auf einen Beruf vor, davon allein 2.600 in den Bayerwerken. Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr rund 8.600 Schülerinnen und Schüler um einen Ausbildungsplatz bei Bayer.
Damit auch kleinere und mittlere Firmen sowie Handwerksbetriebe Ausbildungsplätze anbieten können, habe Bayer die "Ausbildungsinitiative Rheinland GmbH" (AIR) gegründet, erläutert Jan H. Peters, Leiter des Bereichs Human Resources und Organisation bei Bayer. "Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lehrstellensituation im regionalen Umfeld unserer Standorte."
In den fünf Bayerwerken beginnen - wie bereits in den Vorjahren - insgesamt 875 junge Menschen eine Berufsausbildung. Davon 424 in Leverkusen, 60 in Wuppertal-Elberfeld, 178 in Dormagen, 177 in Krefeld-Uerdingen und 36 in Brunsbüttel. Von den 875 "Azubis" nehmen 175 an einem sogenannten Starthilfeprogramm teil, weitere 175 Jugendliche bildet Bayer über den eigenen Bedarf hinaus aus. Allen in diesem Jahr zur Übernahme anstehenden 489 Ausgebildeten konnte eine Beschäftigung angeboten werden.
Um schwächere Schulabgänger zu unterstützen und ihnen die Integration in das Berufsleben zu erleichtern, hat Bayer das Starthilfeprogramm auf alle Werke ausgedehnt. Die Maßnahme bereitet die 175 Teilnehmer innerhalb von 12 Monaten auf eine Ausbildung im technischen-naturwissenschaftlichen Bereich vor, beispielsweise zum Chemikanten oder Industriemechaniker.
Die überbedarfliche Ausbildung der 175 Schulabgänger koordiniert Bayer über die AIR. Zu deren rund 50 Verbundpartnern, die zum Teil erstmals ausbilden oder zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen haben, gehören neben externen Unternehmen auch Chemieparkpartner wie Kronos Titan, GE Bayer Silicones und Tropon. Sie beteiligen sich an den Ausbildungskosten, Bayer übernimmt die Hauptfinanzierung. Die Jugendlichen, die ihre Grundausbildung bei Bayer absolvieren, werden in Metall-, Elektro-, IT- sowie in naturwissenschaftlichen und kaufmännischen Berufen ausgebildet.
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