Die städtische Verkehrsüberwachung in Leverkusen hat im Jahr 2025 insgesamt rund 85.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Obwohl dies etwa 1.000 weniger Verstöße sind als im Vorjahr 2024, zeigen die Ergebnisse der jährlichen Blitzer-Statistik, dass extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen in Leverkusen weiterhin ein ernstes Problem darstellen.
Die ständige Überwachung des Verkehrs mit mobilen, stationären und semi-stationären Messanlagen ist notwendig, da überhöhte Geschwindigkeit laut Auswertungen der Polizei NRW nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere und tödliche Verkehrsunfälle ist.
Ziel der Maßnahmen zur Geschwindigkeitskontrolle ist es, die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit an Gefahrenstellen zu reduzieren und dadurch das Unfallrisiko zu senken. Der Fokus liegt dabei besonders auf dem Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmender, wie Kinder, ältere Menschen sowie Personen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Der Fachbereich Ordnung und Straßenverkehr hob hervor, wie notwendig die Kontrollen angesichts der weiterhin auftretenden extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen sind. Die Statistik 2025 verzeichnete einige besonders negative Ausreißer im Stadtgebiet Leverkusen:
Die städtische Verkehrsüberwachung setzt zur Einhaltung der Tempolimits aktuell fünf semistationäre Anhänger und zwei Radarwagen ein. Die mobilen und semi-stationären Blitzer werden gezielt an sogenannten Gefährdungsstellen aufgestellt – hierzu zählen beispielsweise die Bereiche um Altenheime, Kindergärten und Schulen.
Zusätzlich stehen Örtlichkeiten im Fokus, die von Leverkusenerinnen und Leverkusenern gemeldet werden. Voraussetzung für Kontrollen an diesen Bürgerhinweisen ist, dass dort mittels eines Geschwindigkeitsprofils deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen nachgewiesen werden konnten.
Angesichts der hohen Zahl an Verstößen appelliert die Stadt Leverkusen an alle Verkehrsteilnehmenden, im neuen Jahr aktiv zu einem sicheren und kooperativen Miteinander im Straßenverkehr beizutragen. Die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeitsregeln sowie die gegenseitige Rücksichtnahme werden dabei als Grundvoraussetzung für mehr Sicherheit im Stadtgebiet hervorgehoben.