Bayer übernimmt Mais-Herbizid von Syngenta

Weiterer Zukauf im Pflanzenschutzgeschäft
Führende Marktposition durch Investition von 106 Mio US-Dollar (rund 115 Mio Euro)

Archivmeldung aus dem Jahr 2001
Veröffentlicht: 01.02.2001 // Quelle: Bayer

Bayer verstärkt sein Pflanzenschutzgeschäft in Europa durch den Erwerb von MIKADO®, einem in Europa führenden Maisherbizid von Syngenta, für 106 Millionen US-Dollar (rund 115 Millionen Euro). Die Akquisition ist ein weiterer Schritt des Konzerns, in profitable Kerngeschäfte zu investieren. Das Produkt wird künftig mehr als 50 Millionen Euro zum Umsatz mit Herbiziden beitragen. Der Vertrieb durch Bayer wird bereits in der Saison 2001 starten. MIKADO® ist in den neun wichtigsten europäischen Maisanbau-Ländern registriert und besitzt einen sehr hohen Markenwert. Das Produkt verfügt über herausragende Eigenschaften in Wirkungsbreite und Verträglichkeit für die Zielkulturen.

"Der Zukauf ist ein wichtiger strategischer Schritt zur Stärkung unseres Herbizidgeschäfts und bringt uns in Europa in eine führende Position im Markt für Maisherbizide. MIKADO® ergänzt hervorragend unser bestehendes Produkt-Portfolio zur Unkrautbekämpfung, so dass wir künftig hochwirksame Komplettangebote für unsere Kunden bereitstellen können", erläutert Dr. Jochen Wulff, Leiter des Bayer-Geschäftsbereichs Pflanzenschutz.

Die MIKADO®-Akquisition umfasst das Geschäft in der Europäischen Union und der EFTA sowie Patente, Registrierungen, Markenrechte, Produktions- und Formulierungs-Knowhow. Die zuständigen Behörden haben der Transaktion zugestimmt.

Syngenta ist aus dem Zusammenschluss der jeweiligen Agrogeschäfte von AstraZeneca und Novartis hervorgegangen. Mit dem Verkauf von MIKADO® wie auch bereits der Fungizid-Produktlinie FLINT® an Bayer zum Jahresende 2000 erfüllt das Unternehmen Auflagen der Wettbewerbsbehörden.

Der Bayer-Geschäftsbereich Pflanzenschutz ist einer der weltweit größten Hersteller von Pflanzenschutz-Produkten. Er beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter und erzielte 1999 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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