1. Spatenstichs des Baugebietes Antoniushof


Archivmeldung aus dem Jahr 2010
Veröffentlicht: 31.10.2010 // Quelle: Stadtverwaltung

Anläßlich des1. Spatenstichs des Baugebietes Antoniushof hielt Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn am Freitag folgende Rede:

"Sehr geehrter Herr Paeschke,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

wir setzen heute den ersten Spatenstich für den Antoniushof und die Planstraße 1, die Verlängerung der Ringstraße. Wir schließen damit eine Lücke, die es uns - 10 Jahre nachdem das Verkehrskonzept Hitdorf vom Rat verabschiedet wurde - wieder erlaubt, seine Verwirklichung voranzutreiben.

Ich habe den Hitdorfern im Wahlkampf zugesagt, mich für die Umsetzung einzusetzen und zu diesem Wort stehe ich: Hitdorf und besonders die Hitdorfer Straße braucht dringend eine Entlastung vom Durchgangsverkehr und das kann erreicht werden, wenn man einen Teil des Verkehrs über die Ringstraße führt. Die Planung dieses letzten Stücks Ringstraße auf Grundlage des schon 2006 in Kraft getretenen Bebauungsplans 56/I war mir deshalb ein Anliegen.

Vielleicht hat es nicht mehr jeder präsent: das Verkehrskonzept Hitdorf sieht vor, die Hitdorfer Verkehrslast zu teilen. Nach Ausbau der Ringstraße soll der Durchgangsverkehr stadtauswärts über diese Straße, stadteinwärts über die Hitdorfer Straße geführt werden. Das soll mit einer „einbahnstraßenähnlichen Führung“ geschehen. Das heißt konkret: Beide Straßen bleiben zweispurig, durch entsprechende bauliche Maßnahmen, etwa Parkbuchten, wird allerdings die jeweils gewollte Spur bevorzugt.

Das hat den Vorteil, dass sich der durchgehende Verkehr entsprechend verteilt, es aber dennoch möglich bleibt, beide Straßen in beide Richtungen zu befahren, wenn ein Nahziel erreicht werden soll. Den Hitdorfern werden also möglichst keine Umwege zugemutet.

Indem nun das Bindeglied zwischen Ringstraße und Hitdorfer Straße entsteht, ist eine wesentliche Voraussetzung für eine dauerhafte Entlastung des Ortskerns gegeben. Es bleibt aber noch etwas zu tun. Denn die schon bestehende Ringstraße gilt in Teilen als nicht endgültig hergestellt und muss ausgebaut werden. Für die Verknüpfung von Ringstraße und der neuen Planstraße ist zusätzlich noch ein Bebauungsplanverfahren erforderlich. Dieses hat der Rat als „Projekt mit Priorität“ beschlossen. Die erforderliche Aktualisierung der Verkehrsdaten sowie des Lärmschutzgutachtens sind in Arbeit. Im Rahmen des Planverfahrens wird selbstverständlich eine Bürgerversammlung, wie angekündigt, durchgeführt werden.

Sie wissen alle, dass es Widerstände dagegen gibt, denn dieser Ausbau ist für die Anwohner beitragspflichtig.

Nachdem aber der Ausbau der Ringstraße schon 1975 nach der kommunalen Neugliederung der Stadt Leverkusen übertragen wurde, der Rat der Stadt sich in dieser Frage aber nie einigen konnte, habe ich die feste Absicht, dieser Hängepartie ein Ende zu machen. Das ist überfällig. Der Verkehr ist in den vergangenen Jahren nicht geringer geworden - und er geht ausschließlich zu Lasten der Anwohner an der Hitdorfer Straße.

Es wird Zeit, dass diese Belastung gerechter verteilt wird.

Für den Neubau dieses Straßenabschnitts am Antoniushof hat Bauunternehmer Gernot Paeschke als Bauträger des Baugebiets die Erschließung und in diesem Rahmen die Anwohnerbeiträge und den 10prozentigen Anteil der Stadt übernommen. Darüber hinaus baut und finanziert Herr Paeschke für die Stadt Leverkusen den Anschluss an die Hitdorfer Straße und den Anschluss an die Ringstraße/ Kleingansweg vor.

Dafür danke ich Ihnen, sehr geehrter Herr Paeschke sehr herzlich.

Die Stadt Leverkusen investiert für den Bau der zwei Kreisverkehre und des öffentlichen Parkplatzes insgesamt 770.000 Euro.

Zum neuen Baugebiet Antoniushof selbst wird jetzt Herr Paeschke Ihnen ausführlicher Auskunft geben. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit."


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

Kategorie: Politik
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