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Erläuterung:Industrialisierung
Nachdem das Stahlwalzwerk Theodor Wuppermann GmbH, das in seinen besten Zeiten den Stadtteil Manfort geprägt und 2.500 Menschen Arbeit gegen hatte, 1986 geschlossen worden war entstand in den folgenden Jahren der Innovationspark Leverkusen (IPL). Gefördert durch die damalige Landesentwicklungsgesellschaft NRW (LEG) sollten hier nach dem Abriss der alten Werkshallen und der Altlastensanierung vorzugsweise Unternehmen aus den Bereichen Bio- und Gentechnik, Pharma, Medizin- und Sensortechnik sowie weiterer zukunftsorientierter Branchen angesiedelt werden. Geplant war eine verstärkte Kooperation mit den in Leverkusen und Umgebung ansässigen Chemieunternehmen und Hochschulen der Region. Etwa 5.000 Arbeitsplätze sollten so entstehen.
Seit 1999 ließen sich mehr als 60 Unternehmen mit rund 1.200 Arbeitsplätzen hier nieder. Von den ursprünglich 17 Hektar stehen heute noch ca. 5,6 Hektar für die Ansiedlung neuer Gewerbe oder den Bau von Büros zur Verfügung.
Unweit dieser Stelle liegt der Hemmelrather Hof, dessen erste Erwähnung in alten Urkunden auf das Jahr 1050 datiert. Gemeinsam mit weiteren, heute verschwundenen Höfen, entstand er während des frühmittelalterlichen Landesausbaus durch Rodungen im Bereich der ausgedehnten Wälder der Mittelterrasse des Rheins. Der Name Manfort geht vermutlich auf eine alte Furt durch den Rhein zurück, dessen Flußbett damals weiter östlich lag und das hier zu Fuß durchquert werden konnte.

Familienunternehmen
Unweit dieser Stelle produzierte bis in die 1980er Jahre der zweitgrößte Arbeitgeber der alten Stadt Leverkusen: das Stahlwalzwerk Wuppermann.
Heinrich Theodor Wuppermann (1835 - 1907), Kaufmann aus Barmen gründete 1872 in Düsseldorf-Oberbilk ein Unternehmen zur Fertigung von Schmiedestücken und Halbzeugen. 1879 verkaufte er seine Firma und übernahm dafür das in Konkurs, aber verkehrsgünstig in der Nähe des Schlebuscher Bahnhofs gelegene Hammer- und Walzwerk von Wilhelm Heiderich. Nach Instandsetzung und Erweiterung der vorhandenen Walzstraße begann er mit der Herstellung von Bandeisen. Sein Sohn Carl Hermann Theodor Wuppermann (1869 - 1941) führte das Unternehmen unter weiterem Ausbau sehr erfolgreich fort. Kurz vor dem ersten Weltkrieg fanden hier 600 Menschen Arbeit und produzierten fast 51.000 Tonnen Walzstahl. Das Hammerwerk verarbeitet weitere 4.400 Tonnen. Auch nach zwei Weltkriegen war das Familien-Unternehmen immer noch erfolgreich und expandierte sogar international. In Spitzenzeiten wurden 2.700 Mitarbeiter beschäftigt. 1983, in der größten Krise der Stahlindustrie, übernahm, die KruppStahl AG das Leverkusener Werk, zwei Jahre später wurde die Fabrik geschlossen. Ein Nachfolgeunternehmenm, die Wuppermann AG, ist immer noch im Stahlgeschäft tätig und beschäftigt europaweit rund 1.000 Arbeiter und Angestellte.
Das Wuppermann Bildungswerk entstand nach der Stilllegung des Walzwerkes aus der Ausbildungsabteilung des Unternehmens. Es agiert heute als Dienstleister im Bereich Berufsausbildung und wird bis heute von einem Familienmitglied geleitet.
Aufnahmedatum:2020-05-25
Verwendung:Wuppermann
Hemmelrather Hof
Dhünn
Wilhelm Heiderich
Heinrich Theodor Wuppermann
Wuppermann AG
Wuppermann-Bildungswerk
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