Am Montag, 28. November, tagten Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der WFL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH. Nach der finanziellen Stabilisierung der Gesellschaft konnte der Wirtschaftsplan für das Jahr 2006 verabschiedet werden, worüber der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 12. Dezember abschließend befinden muss.
„Zwei betriebsbedingte Kündigungen, der Verzicht auf eine hauptamtliche Geschäftsführung, Einsparungen und die rund 4.700 qm verkauften Gewerbeflächen in diesem Jahr haben zur finanziellen Konsolidierung der WFL geführt. Dabei haben wir durch die Grundstücksverkäufe rund 400.000 EURO eingenommen und mehr Flächen verkauft als es im Wirtschaftsplan 2005 vorgesehen war“, resümiert Geschäftsführer Rainer Häusler. „Die finanzielle Konsolidierung war mein vorrangiges Ziel. Nun geht es darum, die Gesellschaft inhaltlich gut aufzustellen und noch stärker mit den Akteuren der hiesigen Wirtschaft zu vernetzen“. Um letzteres zu erreichen, empfiehlt Häusler die Bildung eines Beirats aus Vertretern des Arbeitgeberverbandes, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Einzelhandelsverbandes, der Industrie- und Handelskammer und der Kreishandwerkerschaft.
Unabhängig davon ist es Häuslers Vorstellung, die Gremien Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung zusammenzuführen. Beiden Vorhaben hat der Aufsichtsrat zugestimmt. Nun wird der Rat der Stadt am 12. Dezember darüber entscheiden.
Außerdem betreibt die WFL weiterhin die Betreuung von Existenzgründern/–gründerinnen und jungen Unternehmen in der Phase ihrer Existenzfestigung. Ebenfalls zur aktiven Wirtschaftsförderung zählen die Maßnahmen des „Treffpunkts Leverkusen“ zur Vermarktung des Veranstaltungsstandortes Leverkusen.
„Die Ansprüche unserer Zielgruppen, aber auch der lokalen Politik an die Gesellschaft sind hoch“, sagt Häusler. „Wir bewegen uns in einem Markt, in dem sich bundesweit rund 2.000 Gemeinden mit mehr als 500 Wirtschaftsförderungs-Einrichtungen um gerade mal 200 Neuansiedlungen bemühen, das heißt geradezu darum kämpfen müssen. Hinzu kommt, dass die Bestandspflege in einem Markt, auf dem Ressourcen beliebig austauschbar sind, immer schwieriger wird. Die Bedienung der Bedürfnisse von Unternehmen, Investoren und Projektentwicklern sollte darum unsere handlungsleitende Maxime sein“.
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