Wie in den Vorjahren hatte die Polizei in Leverkusen mit den weniger fröhlichen Seiten des Karnevals alle Hände voll zu tun. Neben der Schlichtung kleineren Streitigkeiten und Schlägereien im gesamten Stadtgebiet wurden auch Fahrzeuge kontrolliert, wobei nur ein angetrunkener Jecker seinen Führerschein abgeben musste. Eine sich entwickelnde größere Schlägerei zwischen nordafrikanischen Jugendlichen auf der einen und deutsch-russischen Jugendlichen auf der anderen Seite in den Abendstunden in Opladen konnte die Polizei durch massiven Kräfteeinsatz verhindern.
Gegen den Wirt einer Gaststätte in der Augustastraße erließ die Polizei die Weisung, den Personenwechsel auf die Straße zu unterbinden. Ihm wurde die Räumung und Schließung seiner Wirtschaft angedroht, wenn er den polizeilichen Weisungen nicht Folge leistet.
Danach trat unter Aufsicht von Polizeidiensthundführern auch hier Ruhe ein.
Insgesamt mussten 4 alkoholisierte Personen wegen der frostigen Temperaturen zu ihrem Schutz zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam eingeliefert werden.
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