Im Jahre 1610 fand die erste Synode evangelischer Gemeinden in Duisburg statt. In zwei thematischen Vorträgen soll die Entwicklung der evangelischen Kirche am Niederrhein dargestellt und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden.
Vortrag "...damit Extrema verhütet werden..." Verlauf und Wirkungen der ersten reformierten Generalsynode in Duisburg 1610
Im September 1610 versammelten sich 36 Pfarrer und Laien aus reformierten Gemeinden in Jülich, Kleve und Berg in Duisburg. In der Salvatorkirche legten sie die Grundsteine für die zukünftige Gestalt des Protestantismus im Rheinland und weit darüber hinaus. Mit einfachen, pragmatischen Beschlüssen bestimmten sie nicht nur die Struktur der evangelischen Kirche bis heute, sondern nahmen damit auch Einfluss auf die Lebensweise und religiöse Mentalität reformierter rheinischer Christen. Der Vortrag wird den Verlauf der Synode rekonstruieren, die vielfältigen Wirkungen dieser bedeutenden Zusammenkunft analysieren und damit jenen religiösen Traditionen nachspüren, die das Rheinland bis heute prägen.
Referent: Professor Dr. Volkmar Wittmütz (Bergische Universität Wuppertal)
Samstag, 20. November 2010 um 17.30 Uhr (Kaminzimmer)
Villa Römer - Haus der Stadtgeschichte -
Haus-Vorster Str. 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
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