Verfügungsfond Opladen: Was nützt, wird unterstützt – Erste Anträge bewilligt


Archivmeldung aus dem Jahr 2020
Veröffentlicht: 12.10.2020 // Quelle: Stadtverwaltung

Zwei Anträge auf Mittel aus dem Verfügungsfonds für Opladen wurden in der letzten Beiratssitzung bewilligt: Finanziert werden damit eine Winterbeleuchtung für die Bahnhofstraße und Goethestraße sowie eine Musikanlage. Antragstellerin war in beiden Fällen die Aktionsgemeinschaft Opladen e.V. „Mit der zusätzlichen Illumination möchten wir in den zwei Seitenarmen der Fußgängerzone einen gestalterischen Akzent setzen“, so der Antragsteller Dirk Pott. Die Beleuchtung setzt sich aus Fiberglaskugeln und Lichtschläuchen zusammen, die an den neuen Lichtmasten in der Fußgängerzone angebracht werden. „Mit dem Beirat wurde abgestimmt, dass die Illuminationselemente während der gesamten dunklen Jahreszeit, also von November bis März, hängen bleiben sollen“, berichtet Silke de Roode vom Stadtteilmanagement, die den Vorsitz des Beirates innehat.

Sobald die Bewilligung der Fördermittel von Seiten der Stadt vorliegt, werden die Lichtkörper bestellt und pünktlich zum Beginn der kommenden Winterzeit angebracht. Rund 1.600 Euro werden für diese Maßnahme aus dem Budget des Verfügungsfonds bezuschusst. Weitere rd. 1.050 Euro werden für eine Musikanlage bewilligt. Die Anlage findet ihren Einsatz unter anderem bei Veranstaltungen in der Fußgängerzone. „Auflage des Beirates war es zudem, dass die Anlage möglichst auch von Vereinen in Opladen gegen Pfand, aber ansonsten kostenlos ausgeliehen werden kann“, erläutert de Roode.

Bei der Beratung der Anträge hinterfragt der Beirat Nachhaltigkeit und Wirksamkeit für den Stadtteil, als Entscheidungsgremium ist es zudem berechtigt, Auflagen wie diese auszusprechen. „Die Mittel aus dem Fonds sollen für kleinere Projekte im Stadtteil eingesetzt werden, die beispielsweise die Aufenthaltsqualität in Opladen fördern“, erklärt de Roode.

Förderwürdige Projekte sind somit solche, die zur Aufwertung des Stadtbildes beitragen, wie zum Beispiel Investitionen in die Möblierung und Beschilderung des öffentlichen Raums, oder Maßnahmen, welche die Belebung des Einzelhandels und der Gastronomie zum Ziel haben. Auch Maßnahmen zur Stärkung der Stadtteilkultur sind förderfähig. Ist das Projekt förderfähig, werden 50 Prozent der Kosten des Projektes, maximal jedoch 5.000 Euro brutto, über das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau-West“ und die Stadt Leverkusen finanziert. Die anderen 50 Prozent sind über private Investitionen aufzubringen. „Es können weiterhin bis voraussichtlich Mitte 2021 Anträge gestellt werden“, sichert de Roode zu. Die Antragsberatung erfolgt über das Stadtteilmanagement.

Kontakt
Stadtteilmanagement Leverkusen-Opladen
Silke de Roode
0173 2724085
sderoode@stadtplanung-dr-jansen.de


Ort aus dem Stadtführer: Opladen
Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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