Für ein Beispiel auszeichnungswürdiger Nächstenliebe bekam Hildegard Orth am Donnerstag, 29. Juni, im Rathaus von Oberbürgermeister Paul Hebbel im Auftrag des Bundespräsidenten die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
Frau Orth erhielt diese Auszeichnung, weil sie sich in mehr als 50 Jahren Ehe weit über das normale Maß hinaus fortwährend um ihren Ehemann gekümmert habe, der als junger Mann bei einer Granatexplosion beide Hände und Unterarme verlor. Sie heiratete ihn, der viele Jahre städtischer Jugendamtsleiter war und sich besonders um die Förderung der Internationalen Jugendbegegnungen verdient gemacht hat, trotz seiner Behinderung und unterstützt ihn seitdem tatkräftig.
So betonte auch der Oberbürgermeister in seiner Laudatio, dass Frau Orth in einer Zeit, die oft geprägt sei von "Lieblosigkeit, Egoismus, mangelnder Nächstenliebe und der Frage "Was bringt mir das?" nicht oft genug als positives Beispiel" herausheben könne. Vielleicht gelinge es mit Vorbildern wie Frau Orth wieder etwas mehr menschliches Miteinander in unsere Gesellschaft zu bringen, betonte Paul Hebbel.
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