Die unsichere Fahrweise eines Pkw-Führers auf der Solinger Straße war nicht zu übersehen. Die beiden Polizeibeamten, die dem Wagen ein Stück folgten, beobachteten am späten Dienstagabend die Schlangenlinien des Fahrzeuges nur kurze Zeit. Auf Anhaltezeichen durch die Beamten reagierte der Fahrer zunächst nicht. Erst auf der Raoul-Wallenberg-Straße in Opladen konnten die Polizisten den Fahrer zum Anhalten bewegen.
Sofort schlug ihnen starker Alkoholgeruch aus dem Wageninneren entgegen. Der 64-jährige Fahrer des Autos antwortete auf die Frage der Beamten, dass sein Sohn, der als Beifahrer neben ihm saß, zuviel getrunken habe. Ein Alkoholtest bewies mit dem Ergebnis von über 1,3 Promille jedoch, dass auch der Fahrer genug getrunken hatte.
Eine Blutprobe und die Sicherstellung des Führerscheins war also unumgänglich. Als der Vater dann der Wache zugeführt werden sollte, torkelte der stark angetrunkene Sohn mehrfach über die Fahrbahn. Da er auf gutes Zureden der Beamten nicht reagierte, musste er schließlich zu seinem eigenen Schutz zusammen mit seinem Vater zur Wache fahren. Dort konnte er seinen Rausch im Gewahrsam ausschlafen, bevor er nach einigen Stunden zu Fuß den sicheren Heimweg zu seiner Familie antreten konnte.
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