![]() | Gehen entlassene Top-Manager zum Arbeitsamt? Natürlich nicht. In Outplacement-Agenturen werden sie, häufig von der Firma bezahlt, deren Geschicke sie bis dato leiteten, aufgefangen und wieder aufgebaut. Man bleibt unter sich und kann in einem gewissen Rahmen den Status wahren. Doch der Verlust von Prestige, Image und Macht ist enorm; gerne verheimlichen die ehemals hohen Tiere ihre Arbeitslosigkeit vor Bekannten, sogar vor der Familie und manchmal auch vor sich selbst. Erst in der Agentur lernen sie die Wahrheit akzeptieren. Da unterscheiden "Top Dogs" sich von den sogenannten "Underdogs" nicht. Dabei beruht die Entlassung der Manager – auch das eine Parallele – in der Regel nicht auf einer schlechten Arbeitsleistung, sondern schlicht auf Umstrukturierungsmaßnahmen. Stimmt die Bilanz des Unternehmens nicht mehr, verabschiedet man sich heute zunehmend auch von den Inhabern hochdotierter Positionen. Urs Widmer wurde von der Zeitschrift Theater heute zum Autor des Jahres gekürt; "Top Dogs" gewann den Mülheimer Dramatikerpreis 1997, den erstmals vergebenen Theaterpreis des Fernsehsenders 3sat für "herausragende künstlerische Innovationsleistung" und wurde von "Theater heute" zum besten Stück des Jahres 1997 gewählt. Die Kölnische Rundschau lobte die Produktion des Theaters im Bauturm (Insz. Harald Demmer) als "eine temporeiche Inszenierung von hoher Professionalität, die zum Besten gehört, was derzeit auf Kölns Bühnen zu sehen ist." Mo 12. November, 19.30 Uhr, Forum (Bühne – Großer Saal) |
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