Keine verletzten Verkehrsteilnehmer, aber sehr beträchtlichen Sachschaden hatte ein geplatzter Lkw-Reifen am späten Montagabend (19. Juli) auf der Bundesautobahn A 3 zur Folge.
Gegen 22.30 Uhr war der Fahrer (36) eines in Bielefeld zugelassenen Lkw Daimler Chrysler auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Zwischen dem Autobahnkreuz - und der Anschlussstelle Leverkusen platzte der vordere rechte Reifen der Zugmaschine. Der 36-Jährige steuerte sein Pannenfahrzeug auf den Seitenstreifen. Reifenteile hatten sich auf der Fahrbahn verteilt.
Mit fatalen Folgen.
Insgesamt 14 nachfolgende Fahrzeuge, darunter 13 Autos und ein Sattelzug, fuhren auf die herumliegenden Reifenteile auf. Hierbei rissen an mehreren Fahrzeugen ebenfalls Teile ab, aufgrund derer weitere auffahrende Autos zum Teil schwer beschädigt wurden.
Zusätzlich verteilte sich Öl auf den Fahrstreifen.
Keiner der Unfallbeteiligten wurde verletzt.
Zur Räumung und Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden.
Die Feuerwehr musste das ausgetretene Öl abbinden.
Erst gegen 23.20 Uhr konnte die Teilsperrung wieder aufgehoben werden.
Vor allem aufgrund der Nachtzeit war keine größere Staulage entstanden.
Der Sachschaden an allen beteiligten Fahrzeugen jedoch wird auf cirka 80000 Euro geschätzt.
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