"Gewaltfrei Lernen": Sozialtraining an Leverkusener Grundschule GGS Bergisch-Neukirchen

Die GGS Bergisch-Neukirchen in Leverkusen setzt im März mit dem zweiten Teil des Projekts „Gewaltfrei Lernen“ ein wichtiges Zeichen für eine respektvolle und sichere Lernumgebung. Das Bildungsvorhaben, das Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern einbezieht, wird durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West mit 4000 Euro gefördert.

Das innovative Projekt „Gewaltfrei Lernen“ zielt darauf ab, eine unterstützende Atmosphäre zu schaffen, in der gewaltfreies Lernen im Mittelpunkt steht. Durch gezielte Schulungen sollen alle Beteiligten proaktiv mit Konflikten umgehen und konstruktive Lösungen finden. Damit reagiert das Projekt auf die Tatsache, dass körperliche Schikanen, Wutausbrüche und Beleidigungen auch an Grundschulen die positive Lernatmosphäre beeinträchtigen können.

Ein zentraler Baustein des Programms ist die Integration sozialer und emotionaler Lernkompetenzen in den Lehrplan. Dies stärkt die sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und fördert eine positive Beziehungskultur. Die Sozialtrainings unterstützen Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren bewegungsreich und sprachintensiv im Umgang mit alltäglichen Konflikten wie schlechten Gefühlen, eigener Wut, Mobbing, Gruppenzwang oder sexueller Belästigung. Gleichzeitig werden Freundschaft, Achtsamkeit und gegenseitiges Helfen in den Vordergrund gestellt.

„Mein Motto als Gründerin und pädagogische Leitung des 26-köpfigen Gewaltfrei Lernen-Teams ist aktuell wichtiger denn je: Wir wollen ALLE in einer Schule für eine gute Lernatmosphäre in den Klassen und für faire Konfliktlösungen unter Kindern bestärken", betont Sibylle Wanders vom Verein Gewaltfrei Lernen.

Förderung für eine nachhaltige Wirkung


Die Umsetzung dieses wichtigen Projekts an der GGS Bergisch-Neukirchen wird durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West ermöglicht. Sie fördert „Gewaltfrei Lernen“ bereits seit 2010 in ganz Nordrhein-Westfalen und hat bis heute rund 290 Schulen und zahlreiche Nachschulungen mit weit über einer Million Euro unterstützt. Die aktuelle Förderung von 4000 Euro für das Erstprojekt an der Leverkusener Grundschule ist ein wichtiger Beitrag.

Ursula Wißborn, Vorstand der Sparda-Stiftung, bekräftigt das Engagement: „Das ganzheitliche Konzept bei Gewaltfrei Lernen hat uns von Anfang an überzeugt und wir sind gern Partner dieses tollen Projektes. Vor allem in diesen herausfordernden Zeiten ist es umso wichtiger, Kinder und Jugendliche zu stärken und sie handlungsfähig zu machen, um Konflikte auf souveräne Art zu lösen.“

Dank dieser Unterstützung können Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an der Schule die erfolgreichen Sozialspiele, Konfliktübungen und pädagogischen Strategien im Alltag selbstständig weiterführen und langfristig im Schulalltag verfestigen. Dies sichert die Nachhaltigkeit des Projekts und trägt dazu bei, dass das gewaltfreie Lernen fest im Schulleben der GGS Bergisch-Neukirchen verankert wird. Für die Leverkusenerinnen und Leverkusener, deren Kinder die Schule besuchen, bedeutet dies eine Investition in ein sicheres und förderliches Lernklima.


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Kategorie: Soziales
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