Polizei Köln stellt sich auf "Rückkehr zur Normalität" ein - Resümee der vergangenen Wochen


Archivmeldung aus dem Jahr 2020
Veröffentlicht: 08.05.2020 // Quelle: Polizei

Der Rückblick auf die vergangenen, von vielen Einschränkungen geprägten, Wochen in Köln und Leverkusen, macht deutlich: Auch für die Polizei Köln war und ist es eine Zeit des Ausnahmezustands.

"Ich hätte niemals gedacht, dass wir als Polizisten einmal zur Aufgabe haben würden, Picknicke und gemeinschaftliche Freizeitaktivitäten zu kontrollieren, zu verhindern oder gar zur Anzeige zu bringen. Ich glaube, ich kann für all meine Kolleginnen und Kollegen sprechen, wenn ich sage: Es fällt uns bestimmt nicht leicht, die Menschen bei schönstem Wetter "auseinanderzuhalten". Wir wollen keine Spaßverderber sein. Uns geht es nicht besser als dem Rest der Bevölkerung.
Auch wir erleben diese Einschränkungen hautnah. Wir haben Verständnis für "Lagerkoller", den Wunsch nach sozialer Nähe und Freizeitaktivitäten an der frischen Luft. Nun sieht es danach aus, dass sich die Wochen voller Einschränkungen endlich auszahlen und wir langsam wieder zu unserer gesellschaftlichen und auch geselligen Normalität zurückkehren können. Wichtig ist, dass das wirklich langsam und mit Bedacht passiert. Deswegen heißt es bei all der Freude über die ersten Lockerungen jetzt umso mehr: Geltende Regeln und Hygienevorschriften beachten! Das Risiko für einen Rückschlag und eine wieder steigende Zahl von Infektionen ist noch immer groß", sagt der Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz, Leitender Polizeidirektor Martin Lotz.

Seit Anfang März waren die in Köln und Leverkusen "üblichen" Einsatzanlässe zurückgegangen. Während rückläufiger Kriminalitätszahlen und einer positiven Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen, beschäftigten die Streifenteams in Zeiten der Coronaschutzverordnung teilweise ganz neue Einsatzanlässe:
+++ Kunde bespuckt Security-Mitarbeiter wegen Einkaufswagen-Pflicht +++
+++ Drogeriemarkt wird mit Hilfe von Lautsprecherdurchsagen durch
+++ Polizisten wegen Überfüllung geschlossen +++
+++ Betrüger täuschen am Telefon Corona-Erkrankung vor+++
+++ Hausfriedensbruch: Jugendliche auf gesperrtem Sportplatz +++

Polizeipräsident Uwe Jacob blickt dennoch grundsätzlich zufrieden auf die vergangenen Wochen zurück: "Ja, wir standen vor neuen Herausforderungen, haben viele Einsätze im Zusammenhang mit der Pandemie wahrgenommen und viele Zuwiderhandlungen geahndet. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass wir in den Stadtgebieten Köln und Leverkusen von mehr als einer Million Menschen sprechen. Vor diesem Hintergrund kann ich mich nur wiederholen und loben: Wir haben an vielen Stellen eine tolle und ausdauernde Disziplin erlebt und ich wünsche mir sehr, dass das auch weiter so bleibt! So sehr es mich freuen würde, wenn die positiven Auswirkungen der Pandemie auf Kriminalität und Verkehrsunfälle anhalten würden, so schrecklich fände ich es, wenn die Infektionszahlen wieder steigen würden und alles "umsonst" gewesen wäre. Wir müssen es vorsichtig angehen und langsam wieder zu einer Normalität zurückkehren, die sich weiterhin an den Notwendigkeiten des Infektionsschutzes orientiert."

Resümee 23. März 2020 bis 7. Mai 2020
Seit der am 23. März 2020 in Kraft getretenen Corona-Schutz-Verordnung hat die Polizei Köln in wöchentlichen Abständen eine Übersicht über Einsätze, die Anzahl der Anzeigen sowie über mögliche neue Kriminalitätsphänomene veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Lockerungen, erfolgt mit dem heutigen Tag (8. Mai 2020) ein vorläufiges Abschlussresümee. Die Informationen beziehen sich ausschließlich auf Maßnahmen der Polizei Köln.

Die Streifenteams schritten seit dem 23. März 2020 rund 195 Mal in Leverkusen) im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen ein. Die meisten Einsatzanlässe gab es an den Wochenenden. Auch das Wetter spielte durchweg eine Rolle - je besser, desto häufiger mussten die Streifenteams einschreiten und insbesondere auf geltende Kontaktbeschränkungen hinweisen. In den vergangenen Wochen fertigten die Polizisten rund 152 Anzeigen in Leverkusen wegen Verstößen gegen die Verordnung oder damit einhergehenden Zuwiderhandlungen die im Zusammenhang mit der geltenden Schutzverordnung stehen.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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