Am Mittwochnachmittag versuchten angeblich schwer erkrankte Anrufer Senioren in Leverkusen um immense Geldsummen zu bringen: Gegen 14.30 Uhr klingelte das Telefon einer 75-Jährigen im Stadtteil Hitdorf: Ein sehr stark hustender Mann war dran. Die Dame vermutete ihren Sohn und fragte: "Anton, bist Du es?" (Name geändert) Der Betrüger bejahte dies und sagte er brauche dringend 40 000 Euro für die Behandlung seiner schweren Corona-Krankheit.
Glücklicherweise hielten aufmerksame Mitarbeiter ihrer Bankfiliale die Leverkusenerin davon ab, die Summe abzuheben.
Knapp zwei Stunden später rief ein Betrüger einen 82-Jährigen in Opladen an und bat nachdem er sich als Bruder des Seniors ausgegeben hatte, um 100 000 Euro. Er sei an Corona erkrankt und habe nur noch acht Tage zu leben und brauche dringend eine Spritze gegen die schwere Krankheit.
Nachdem das Telefonat mutmaßlich aus technischen Gründen unterbrochen wurde, enttarnte der 82-Jährige durch einen Anruf bei seinem tatsächlichen Bruder die skrupellose Lüge - sein Bruder war kerngesund und hatte nicht angerufen.
Die Polizei Köln warnt vor diesen Betrügern und stellt klar: Eine teuer zu bezahlende, besondere Behandlungsmethode für Corona-Erkrankte existiert nicht!
Weitere Informationen dieser Thematik finden sich auf der Internetseite der Polizei NRW
https://polizei.nrw/betrug-mit-dem-corona-virus
und auf der Facebook-Seite des Landeskriminalamtes: https://www.facebook.com/polizei.nrw.lka/
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/hier-und-heute/video-betrugsmaschen-in-zeiten-von-corona-100.html
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