Olympia-Entscheidung 2036, 2040 und 2044: Leverkusen fiebert dem DOSB-Votum entgegen

24.09.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet am Samstag in Baden-Baden, ob KölnRheinRuhr oder München Deutschlands Kandidat für eine Olympia-Bewerbung wird. Für die Region KölnRheinRuhr, zu der auch Leverkusen gehört, ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen: München liegt mit 87,03 Punkten knapp vor KölnRheinRuhr mit 85,02 Punkten. Leverkusen setzt auf Nachhaltigkeit, vorhandene Sportstätten und die BayArena als möglichen Austragungsort. Sollte KölnRheinRuhr den Zuschlag bekommen, würde die Region in die internationale Bewerbungsphase starten.

Am Samstag, 26. September 2026, entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in Baden-Baden, welche deutsche Region die Olympischen und Paralympischen Spiele ausrichten soll – Leverkusen und die gesamte Region KölnRheinRuhr warten gespannt auf das Ergebnis.

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen KölnRheinRuhr und München

Von ursprünglich drei Bewerbungen für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 sind noch zwei übrig: KölnRheinRuhr und München. Die DOSB-Mitgliederversammlung in Baden-Baden trifft am kommenden Samstag, den 26. September 2026, die Vorentscheidung darüber, welche Region Deutschland bei einer möglichen internationalen Bewerbung vertreten soll.

Die Bewertung durch den DOSB fiel denkbar knapp aus: München erreichte 87,03 von 100 möglichen Punkten, KölnRheinRuhr liegt mit 85,02 Punkten dicht dahinter. In vier von sieben Bewertungskategorien liegt die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr sogar an der Spitze. Als besondere Stärken gelten die breite politische Legitimation durch Ratsbürgerentscheide in allen beteiligten Städten, der klare Fokus auf Athletinnen und Athleten sowie die internationale Sportkompetenz und das größte Eventpotenzial der Region mit mehr als 700 Sportgroßveranstaltungen in den vergangenen 20 Jahren.

Leverkusen hat sich klar positioniert

Oberbürgermeister Stefan Hebbel blickt zuversichtlich auf das Votum: „Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten sehr intensiv an dieser Bewerbung gearbeitet und sie mit Leben gefüllt. Vor allem das Land NRW mit Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, die uns Städte alle immer wieder mitgenommen haben. Jetzt kommt der Moment, auf den alle gewartet haben. Wir können sagen: Wir sind bereit. Das Konzept steht, die Region steht dahinter und auch Leverkusen als Sportstadt hat sich deutlich im Bürgerentscheid im April positioniert. Jetzt bleibt uns eigentlich nur noch eines, am Samstag die Daumen zu drücken.“

Als möglicher Austragungsort ist in Leverkusen die BayArena vorgesehen. Leverkusen gehört zu den 15 nordrhein-westfälischen Städten hinter der Bewerbung, neben der Leading City Köln unter anderem Düsseldorf, Dortmund, Essen und Aachen.

Nachhaltigkeit als zentrales Argument

Stadtdirektor und Sportdezernent Marc Adomat hebt einen entscheidenden Vorteil des Konzepts hervor: „KölnRheinRuhr setzt auf das, was bereits da ist: 100 Prozent der benötigten Sportstätten sind vorhanden oder werden temporär errichtet. Wir müssen keine komplett neue Sportwelt bauen, sondern können vorhandene Strukturen nutzen und dort, wo es notwendig ist, nachhaltig investieren.“

Sportvorbilder werben für die Region

Steffi Nerius, mehrfache Deutsche Meisterin, Europameisterin, Weltmeisterin und Olympia-Silbermedaillengewinnerin, unterstützt die Bewerbung als „Local Hero". Sie sieht insbesondere für den Nachwuchs und die Inklusion große Chancen: „Es wäre etwas ganz Besonderes, wenn man vielleicht vor heimischem Publikum antreten könnte. Aber es geht um noch viel mehr. Olympische und Paralympische Spiele können eine ganze Region für den Sport begeistern. Und gerade für Menschen mit Behinderung können die Paralympics unglaublich viel bewirken. Wenn Menschen mit Behinderung mit ihren Leistungen sichtbar sind, verändert das die Wahrnehmung. Es baut Vorurteile ab und zeigt: Sport kennt keine Grenzen.“

Stefan Pausch, Vorsitzender des Sportbundes Leverkusen, erhofft sich durch die Bewerbung neue Impulse für den Leverkusener Sport. „Kinder und Jugendliche sehen Vorbilder und bekommen vielleicht selbst Lust, Sport zu treiben. Es geht um die Strahlkraft und mögliche Investitionen in verstärkte Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche in den Vereinen generell sowie Projekte um Werte wie Fairness, Teamgeist und Vielfalt. Wir wünschen uns einen zusätzlichen Schwung für unsere zahlreichen und erfolgreichen Sportvereine, Athletinnen und Athleten.“

Nächster Schritt: internationale Bewerbungsphase

Sollte der DOSB am Samstag, den 26. September 2026, für KölnRheinRuhr votieren, würde die Region gemeinsam mit den 15 beteiligten Städten in die internationale Bewerbungsphase eintreten. Für Leverkusen und die gesamte Region beginnt das Warten – und Daumendrücken – jetzt.


Ort aus dem Stadtführer: BayArena
Straßen aus dem Artikel: Austr
Themen aus dem Artikel: MAN, BayArena, Paralympics

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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