Minister Reul löst auf Leverkusener Wache landesweiten Testalarm aus


Archivmeldung aus dem Jahr 2020
Veröffentlicht: 10.09.2020 // Quelle: Landesregierung

Am ersten bundesweiten Warntag hat Nordrhein-Westfalen heute (10. September 2020) um 11 Uhr die Warnmittel im Land getestet. Dazu gehörten nicht nur die rund 4.900 gemeldeten Sirenen, sondern auch Warnfahrzeuge und Warn-Apps wie NINA (teilweise verzögert). Außerdem wurde (teilweise) im Radio, im Fernsehen und in den sozialen Medien gewarnt. „Jeder in Deutschland sollte wissen, wie er sich bei Unglücksfällen verhält. Heute geht es nicht um Verunsicherung, sondern um Sicherheit, nicht um Panik, sondern um Besonnenheit. Und es geht um die Rettung von Menschenleben“, sagte Minister Herbert Reul in Leverkusen, wo er auf einer Feuerwehrwache persönlich die Sirenen auslöste.

Der Warntag findet auf Beschluss der Innenministerkonferenz in diesem Jahr zum ersten Mal bundesweit statt. Hintergrund sind die guten Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen. Dort wurden bereits 2018 und 2019 auf Initiative von Minister Reul landesweit die kommunalen Warnkonzepte gebündelt erprobt, um Schwachstellen zu erkennen. „Wir haben damit einen bundesweiten Trend gesetzt, der Leben retten kann, denn nur durch die koordinierte Warnung vor Ort ist die Bevölkerung informiert und kann schnellstmöglich reagieren. Das erleichtert die Arbeit der Einsatzkräfte. Dass dies nun deutschlandweit geübt wird, ist eine gute Sache“, so Reul.

Gleichzeitig soll der Warntag den Bürgerinnen und Bürgern auch in Erinnerung rufen, dass die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Land 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche bereitstehen, um das Leben und den Besitz der Menschen zu schützen. „Wer Leben rettet, ist in meinen Augen ein Held. Dieses Bild gilt es, zu transportieren, diese Wertschätzung der Arbeit unserer Einsatzkräfte müssen wir an den Tag legen. Dazu gehört, dass wir modernisieren und unsere Systeme für die Zukunft fit halten“, so der Minister. Für die Warninfrastruktur hat das Land den Kommunen seit 2017 mehr als 4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auch in Zukunft sollen hier 1,1 Millionen Euro jährlich investiert werden.


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