Kinder, die mit getrennten Eltern leben, haben sich diese Situation nicht selber ausgesucht.
Während die Kinder sehr mit ihren eigenen Gefühlen wie Ärger und Traurigkeit beschäftigt sind, sind die Eltern in einem ähnlichen Prozess, was manchmal dazu führt, dass sie die Bedarfe der Kinder nicht erkennen und erfüllen können.
Eine unabhängige Beratungsstelle - wie der Kinderschutzbund -, die in der Situation Partei für das Kind ergreift, ist dann sehr hilfreich. Den Kindern gelingt es hier, einen Zugang zu ihren Gefühlen zu bekommen und einen Umgang mit dem Verlust zu erarbeiten. Ebenso wichtig ist es den elterlichen Blick auf das Kind zu lenken und die Erlaubnis auszusprechen, dass das Kind beide Eltern mögen und besuchen darf.
Wichtig ist es, dass die Kinder ein zeitnahes Angebot erhalten, damit sich mögliche Symptome nicht verfestigen und eine gute Krisenbewältigung erfolgen kann.
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