Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Vertreter aus Politik, Wirtschaft, zahlreicher Vereine und Verbände wurde Bruno Wiefel, einer der großen Politiker der Opladener und Leverkusener Nachkriegsgeschichte, am Freitag, 28. September, zu Grabe getragen. In der Bielertkirche, seiner Heimatkirche, der er sich stets sehr verbunden fühlte, wurde vor dem Trauergottesdienst in Ansprachen von Oberbürgermeister Paul Hebbel und dem SPD-Generalsekretär und NRW-Landesvorsitzenden, Franz Müntefering, des Verstorbenen gedacht.
Oberbürgermeister Hebbel verwies in seiner Trauerrede darauf, dass selbst die schwere Krankheit Bruno Wiefel niemals sprachlos gemacht habe. Bruno Wiefel, in den letzten Monaten von Krankheit gezeichnet, habe nie ein Wort der Klage von sich gegeben, vielmehr immer darauf hingewiesen, dass es ihm gut gehe. Bis zuletzt habe er, der zu jeder Zeit ein offenes Ohr für alle Menschen gehabt habe, sich den Bürgern zugewandt und sich für sie stark gemacht. So haben sein Einsatz und seine Gedanken zuletzt den Opladener Eisenbahnern und ihrem Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze gegolten.
Franz Müntefering bezeichnete Wiefel, ausgezeichnet mit dem Großen Bundesverdienstkreuz und dem Ehrenring der Stadt Leverkusen, als seiner selbst sicher, elegant und sehr präsent und verwies dabei auf seine 22jährige Tätigkeit im Deutschen Bundestag, in der Bruno Wiefel immer der Lokalpolitiker, nahe an den Menschen, geblieben sei.
Nach einer bewegenden Trauerfeier wurde Bruno Wiefel auf dem Opladener Friedhof Birkenberg beerdigt. Mehrere hundert Menschen gaben ihm auf dem Weg zur letzten Ruhestätte das Geleit.
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