Am 12. und 13. September 2026 lädt der Opladener Geschichtsverein (OGV) zum 23. Leverkusener Geschichtsfest ein – mit Führungen, Radtouren, einer neuen Ausstellung und einem musikalischen Rahmenprogramm rund um die Villa Römer in Opladen.
Das diesjährige Geschichtsfest steht unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur" und greift damit das bundesweite Thema des Tags des offenen Denkmals auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stadtplanung, Wirtschaft und Infrastruktur die Geschichte Leverkusens geprägt haben. Der zentrale Veranstaltungsort ist wie gewohnt die Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte in Leverkusen-Opladen.
Seit 2004 organisiert der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. das Geschichtsfest gemeinsam mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Leverkusen und zahlreichen weiteren Partnern. OGV-Vorsitzender Michael D. Gutbier betont den gesellschaftlichen Anspruch der Veranstaltung: „Das Geschichtsfest bringt Menschen zusammen und lädt dazu ein, die Geschichte unserer Stadt unmittelbar vor Ort zu erleben. Zugleich zeigt das diesjährige Programm, dass Leverkusens Geschichte immer auch Teil regionaler, europäischer und internationaler Netzwerke war und ist."
Den Auftakt bildet bereits am Samstag, 12. September, um 18 Uhr ein Konzert mit klassischer Musik in der Villa Römer. Ebenfalls am Samstag, um 11 Uhr, eröffnet der OGV die neue Sonderausstellung „Gewachsen – Geplant – Gelungen? Leverkusens Stadtentwicklungsplanung im Wandel", die Konzepte und Konjunkturen der Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert beleuchtet.
Die offizielle Eröffnung des Geschichtsfests findet am Sonntag, 13. September, um 9.30 Uhr statt – durch Oberbürgermeister Stefan Hebbel.
Das Programm des Geschichtsfests Leverkusen bietet eine breite Auswahl an Aktivitäten. Zwei geführte Bustouren folgen den Spuren des Deutschen Ordens und führen unter anderem zu Schloss Morsbroich sowie zur Nepomuk- und zur Gezelinkapelle. Eine geführte Radtour entlang der Balkantrasse widmet sich der ehemaligen Bahnstrecke und der Industriegeschichte der Stadt.
Ein Stadtrundgang durch das Opladener Industrie- und Villenviertel beleuchtet die wirtschaftlichen und stadtgesellschaftlichen Netzwerke Leverkusens. Ergänzt wird das Angebot durch einen englischsprachigen Spaziergang zu Denkmälern auf dem Opladener Frankenberg. Führungen durch die neue Sonderausstellung sind um 11 und 17 Uhr geplant, eine Führung durch das Stadtarchiv mit Einblicken in historische Quellen findet um 16.30 Uhr statt.
Um 12 Uhr wird der neue Denkmal-Kalender 2027 „Straßen, Plätze & Brücken in Leverkusen" vorgestellt, der in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen entstanden ist. Er ist in den Formaten DIN A4 (9,50 €) und DIN A3 (12,50 €) erhältlich.
Eine internationale Note erhält das Geschichtsfest durch das Projekt „StadtRäume": Vom 10. bis 14. September sind Gäste aus Leverkusens Partnerstädten und dem europäischen Netzwerk in der Stadt zu Gast. Am Sonntag um 13 Uhr präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ergebnisse des europäischen Jugend- und Medienworkshops „Youth Media Lab".
Den Abschluss des Geschichtsfests Leverkusen gestaltet die Band „Super Jazz" ab 18 Uhr mit einem Konzert, das gegen 20 Uhr endet. Das Fest selbst klingt anschließend bis etwa 20.30 Uhr aus.
Die Teilnahme am Geschichtsfest ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten. Für Touren, Führungen und Exkursionen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich – online unter geschichtsfest.de. Das vollständige Programm ist unter geschichtsfest.de/aktuell/programm-2026 abrufbar.
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