„Ferien ohne Krieg": 28 Kinder aus Nikopol zu Gast in Leverkusen

26.08.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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28 Kinder aus der ukrainischen Stadt Nikopol verbringen derzeit zehn Tage in der Region Leverkusen – fern von Krieg und Angriffen. Im Leverkusener Rathaus wurden die Mädchen und Jungen jetzt von Bürgermeisterin Annegret Bruchhausen-Scholich empfangen. Sie wünschte der Gruppe eine unbeschwerte Zeit im Feriencamp. Die Kinder kommen aus einer Stadt, die nach Angaben einer Begleiterin schwer vom Krieg getroffen ist: Mehr als 8.000 Gebäude seien zerstört worden, viele Menschen geflohen. Organisiert wird das Programm „Ferien ohne Krieg“ vom Verein Blau-Gelbes Kreuz, ermöglicht durch die Bayer AG. Auf dem Programm stehen unter anderem Schwimmbad, Phantasialand und ein Besuch in der BayArena.

28 Kinder aus der ukrainischen Stadt Nikopol verbringen zehn Tage in der Region – fern von Bomben und Angriffen. Am 26. August wurden sie im Leverkusener Rathaus empfangen.

Empfang im Rathaus

Bürgermeisterin Annegret Bruchhausen-Scholich begrüßte die Gruppe aus 28 Mädchen und Jungen im Namen der Stadt Leverkusen. Sie wünschte den Kindern, dass sie im Feriencamp etwas Abstand vom Alltag gewinnen und die Zeit genießen könnten. Leverkusen und Nikopol verbindet seit Ende März 2023 eine Solidaritätspartnerschaft – ein Zeichen des Zusammenhalts angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.

Alltag in Nikopol: Ein Leben unter Beschuss

Wie notwendig ein solches Sommercamp ist, wurde beim Empfang im Rathaus eindrücklich deutlich. Eine ukrainische Begleiterin schilderte die Lage in der Heimatstadt der Kinder: Mehr als 8.000 Gebäude sind durch den Krieg zerstört worden. Die Einwohnerzahl ist von einst 105.000 Menschen auf ein Drittel gesunken – viele sind geflohen. Mehr als 150 Menschen wurden getötet, darunter auch Kinder. Jeden Tag stehe die Bevölkerung unter Angriffen. Fast alle Kinder der Reisegruppe haben im Krieg ein Elternteil verloren.

Organisiert von „Blau-Gelbes Kreuz", ermöglicht von Bayer

Das Sommerferienprogramm unter dem Motto „Ferien ohne Krieg" wird vom gemeinnützigen Verein Blau-Gelbes Kreuz e.V. mit Sitz in Köln organisiert und veranstaltet. Ermöglicht wird das Camp durch die Bayer AG als Sponsor: Das Unternehmen finanziert Unterkunft, Verpflegung, Ausflüge und Aktivitäten und unterstützt das Camp auch personell. Untergebracht ist die Gruppe im Bayer-Seminar- und Tagungshaus „Große Ledder" in Wermelskirchen. Bürgermeisterin Bruchhausen-Scholich dankte ausdrücklich den Veranstaltern und Sponsoren, die das Projekt erst möglich gemacht haben.

Phantasialand, Schwimmbad und BayArena

„Ferien ohne Krieg" bedeutet für die Kinder aus Nikopol: Ausflüge ins Schwimmbad, ins Phantasialand, Sport und Spiel – und eine Stadiontour in der BayArena mit Autogrammen von Fußballprofis sowie eigenen Bayer-04-Feriencamp-Shirts. Ein Programm, das den Kindern für zehn Tage eine unbeschwerte Auszeit ermöglicht.

Dank aus Nikopol an Leverkusen und Deutschland

Die Kindergruppe bedankte sich beim Empfang mit Gastgeschenken, Tanz, Gesang und Grüßen ihrer Heimatstadt – „an Leverkusen und an Deutschland, die die Ukraine als Partner unterstützen", wie eine Begleiterin formulierte.

Weitere Informationen zur Partnerschaft zwischen Leverkusen und Nikopol sind auf www.leverkusen.de unter dem Stichwort „Nikopol" zu finden.


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Themen aus dem Artikel: Ukraine, Bayer AG, Die Zeit, BayArena

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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