Der Wettergott meinte es gut mit den Gästen aus Nazareth-Illit, als sie am Donnerstag, 27. Juni, Station in Meckhofen machten. Leverkusens Ehrenbürger, Oberbürgermeister Menachem Ariav, war in das neue Wohngebiet im Leverkusener Osten gekommen, um mit der ersten Einfügung eines Steines den entscheidenden Anstoß zu geben, die begehbare Sonnenuhr zu vollenden.
Oberbürgermeister Paul Hebbel, der mit den Initiatoren der Sonnenuhr, Hans Metzmacher und Manfred Witoski, das Prinzip der Uhr erläuterte, betonte, dass es keine geeignetere Stadt als Nazareth-Illit geben könne, um den ersten Stein zu legen. Schließlich dürfe man die israelische Partnerstadt getrost als Sonnenstadt bezeichnen. Außerdem solle so noch einmal die enge und tiefe Verbundenheit mit Nazareth-Illit hervorgehoben werden.
Menachem Ariav bezeichnete diese Uhr als Symbol der Völkerverständigung und des Friedens, den er für alle Menschen, insbesondere auch für sein eigenes Land wünsche.
Unmittelbar nachdem der erste Stein von Ariav symbolisch gelegt war, zeigte sich dann auch wieder die Sonne, so dass sich die beiden Oberbürgermeister und die Gäste vom Funktionieren und der Genauigkeit der Sonnenuhr überzeugen konnten.
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