![]() | Es ist sein Geld, mit dem der Jude Shylock diejenigen Liebesgeschichten in Bewegung setzt, die letztlich über unser und sein Gerechtigkeitsgefühl triumphieren. Warum auch musste es ausgerechnet ein Pfund Fleisch aus Antonios Körper sein, das er sich für den Fall der Nichtrückzahlung seines Kredits ausbedingte? Kann ein derart „unmoralisches Angebot“ rechtsgültig sein? Zumal, wenn der Schuldner im Unterschied zum Gläubiger Christ ist? Dem Sog des verordneten Happy Ends jedenfalls kann Shylock sich nicht dauerhaft widersetzen - und doch: Ist der juristisch Ausgetrickste, der sich letztlich gar zum Christentum bekennen muss, nicht der eigentlich moralische Sieger? Fragen über Fragen. Roberto Ciulli - ein Name, mit dem man eine Vielzahl ungewöhnlicher Theatererlebnisse verbindet - hat sie aufgegriffen und auf ungewöhnliche Weise neu gedeutet. Seine Inszenierung des „Kaufmanns von Venedig“ besticht durch ihren originellen, bilderreichen Zugriff, bei dem die ambivalente Rolle des Shylock von einer Frau - Petra von der Beek - verkörpert wird. Donnerstag, 21.3., 19.30 Uhr, Forum - Großer Saal |
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