Wie man fachgerecht „blaumacht“, lernen 20 Schüler der Monheimer Peter-Ustinov-Gesamtschule vom 28. bis zum 30. Juni 2005 in den Gärten des Lebens auf der Landesgartenschau. Der Textilfarbenhersteller DyStar lädt die 10- bis 16-Jährigen zur Projektwoche in den Färbergarten ein. Drei Tage lang jeweils von 10.00 bis 14.30 Uhr werden die Kinder und Jugendlichen Konzepte erarbeiten, Schablonen herstellen sowie Stoffe und T-Shirts färben.
Für den Initiator des Projekts, DyStar-Färbermeister und Künstler Winfried Gille, steht dabei die Verbindung von Natur, Kunst und Chemie im Mittelpunkt. Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss des Projektes ist die Verhüllung eines vier Meter hohen Edelstahlkunstwerkes mit selbstgefärbten Stoffen. Das Werk „Färber“ von Winfried Gille steht bereits seit Beginn der Landesgartenschau in den Gärten des Lebens. Es symbolisiert die Entwicklung von natürlichen zu synthetisch hergestellten Farbstoffen und wird von den Schülern mit eigenen Farbkreationen neu gestaltet.
In den „Gärten des Lebens“, im südwestlichen Bereich des „Laga“-Geländes, haben vier Unternehmen des Bayer Chemieparks Themengärten gestaltet – und zwar gemäß ihrer spezifischen Kompetenzen. So stellt Bayer CropScience den Pflanzenschutzgarten, Bayer HealthCare den Gesundheitsgarten, DyStar den Färbergarten und Kronos Titan den Titangarten.
Die Beete des Färbergartens sind den Farbstoffen zugeordnet, welche die einzelnen Pflanzen liefern: Rot durch Färberkrapp und Färbermeister, Gelb durch Färbersaflor und Goldrute, Blau durch Indigo und Färberwaid. Schautafeln mit pflanzlichen und chemischen Farbstoffen ergänzen das Programm. Ähnlich wie in der Arzneimittelforschung, diente die Natur auch in der Farbenherstellung als Vorbild. Wirkstoffe wurden chemisch analysiert und „nachgebaut“. Diese Verbindung von Natur und Chemie steht auch im Mittelpunkt des Gartenkonzepts von DyStar.
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