Die Korridorsanierung der Deutschen Bahn zwischen Hagen, Wuppertal und Köln nähert sich dem Ende. Bis zum 5. Juli 2026 finden entlang der Strecke – auch im Bereich Leverkusen – noch Nachtarbeiten statt, die Anwohnerinnen und Anwohner belasten können.
Die Generalsanierung des Bahnkorridors zwischen Hagen, Wuppertal und Köln geht in die Schlussphase. Die Deutsche Bahn spricht von einem „Bauendspurt", bei dem in den kommenden Wochen noch verschiedene Restarbeiten zu erledigen sind. Konkret werden bis zum 5. Juli in einzelnen Nächten unter anderem Schwellen ausgetauscht, Schotter ergänzt und Randwege profiliert. Außerdem stehen abschließende Aufräumarbeiten auf dem Programm.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf sogenannten Schweiß- und Neutralisierungsarbeiten. Dabei werden die Schienen miteinander verschweißt und so eingestellt, dass sie spannungsfrei im Gleis liegen. Diese Arbeiten können aufgrund der aktuell hohen Temperaturen nur nachts durchgeführt werden: Tagsüber dehnen sich die Schienen durch die Hitze aus, was eine präzise Einstellung unmöglich macht. Die Deutsche Bahn bittet Leverkusenerinnen und Leverkusener sowie alle weiteren Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Strecke ausdrücklich um Verständnis für die damit verbundenen Lärmbelästigungen.
Wer durch die Nachtarbeiten besonders belastet ist, kann bei der Deutschen Bahn eine Ersatzunterkunft beantragen. Der zuständige Service ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 224 6868 erreichbar. Für Fragen und Anliegen direkt während der nächtlichen Bauarbeiten steht die Bauüberwachung unter 01523 219 1895 zur Verfügung. Allgemeine Fragen zur Korridorsanierung können per E-Mail an korridorsanierung-nrw@deutschebahn.com gerichtet werden.
Aktuelle Informationen zu den geplanten Nachtarbeiten veröffentlicht die Deutsche Bahn jeweils bis Freitagmittag auf ihrer Projektwebsite unter db.de/hwk. Dort findet sich stets eine Vorschau auf die Arbeiten der kommenden Woche. Darüber hinaus informiert die Bahn über einen eigenen WhatsApp-Kanal regelmäßig über das aktuelle Baugeschehen.
Mit dem Abschluss der Korridorsanierung soll die Bahninfrastruktur auf der stark befahrenen Strecke zwischen Hagen und Köln dauerhaft verbessert werden – auch zum Nutzen der Leverkusenerinnen und Leverkusener, die auf eine zuverlässige Bahnverbindung in der Region angewiesen sind.
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