Am kommenden Samstag, dem 6. Dezember, findet in Leverkusen ab 12 Uhr eine regionale Sirenen-Probealarmierung statt. Zeitgleich mit der Stadt Köln und dem Rheinisch-Bergischen Kreis werden auch in unserer Stadt die stationären Sirenenanlagen getestet. Dieser Test dient der Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Warnsysteme und soll die Bevölkerung mit den Signalen vertraut machen.
In Leverkusen werden insgesamt zwölf Sirenenanlagen aktiviert. Diese decken einen wichtigen Bereich ab, der etwa zwei Kilometer Tiefe rund um den Chempark, das Industriegebiet Fixheide und Schlebusch umfasst. Auch die Rheinanlieger in Rheindorf und Hitdorf werden durch die Sirenen erreicht.
Die Feuerwehrleitstelle löst am Samstag drei Signale aus, die jeweils eine Minute dauern und im Abstand von fünf Minuten ertönen werden:
Es ist wichtig zu betonen, dass es sich am Samstag um einen Test handelt und keine reale Gefahr besteht.
Auch wenn am Samstag nur ein Probealarm stattfindet, ist es für die Bürgerinnen und Bürger entscheidend, die Bedeutung eines Warnsignals im Ernstfall zu kennen. Ein auf- und abschwellender Heulton im Ernstfall – beispielsweise bei Großschadensereignissen etwa auf den Verkehrswegen Rhein, den Autobahnen und Eisenbahnstrecken oder bei der chemischen Industrie – erfordert folgende Verhaltensweisen:
Neben den Sirenen wird durch die Leitstelle der Leverkusener Feuerwehr auch die Warn-App NINA ausgelöst. Das Ausspielen dieser Warnmeldung dient zweierlei Zwecken: Einerseits wird die technische Funktion des Systems getestet, andererseits wird die Bevölkerung über den Grund für das Auslösen der Sirenen, nämlich den Probealarm, informiert.
Ein weiteres modernes Warnsystem, der Cell Broadcast, wird bei dieser regionalen Probealarmierung am Samstag allerdings nicht bedient.