Eine neue Ausstellung wirft einen Blick auf die turbulenten 1920er-Jahre im Rheinland, insbesondere in Jülich und Leverkusen. In der Villa Römer - dem Haus der Stadtgeschichte in Leverkusen - zeigt der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. eindrucksvoll, wie die Region nach dem Ersten Weltkrieg mit Herausforderungen wie Besatzung, Hyperinflation und nationaler Selbstfindung umging.
Die 1920er waren im Rheinland geprägt von großen politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen. Erst die Besatzung durch die Siegermächte, dann ein separatistischer Aufstand und die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische Truppen. Diese komplexe und krisenhafte Zeit wird in der Ausstellung mit dem Fokus auf die Jahre um 1923 beleuchtet. Trotz dieser Wirren fand nur zwei Jahre später die großangelegte Jahrtausendfeier statt, die die vermeintlich 1000-jährige Zugehörigkeit des Rheinlands zum Kaiserreich feierte.
"Diese Jahre zeigen ein Rheinland, das zwischen den Narben des Krieges und den Hoffnungen der Weimarer Republik stand", sagt Lars Richter vom Opladener Geschichtsverein.
Die Doppelausstellung in Jülich und Leverkusen betrachtet insbesondere den Einfluss der Industrialisierung auf die beiden StadtRäume und wie sie auf die gemeinsamen Herausforderungen der Zeit reagierten.
Details zur Ausstellung:
Während der genannten Öffnungszeiten können Besucher auch die Dauerausstellung "ZeitRäume Leverkusen" besuchen. Individuelle Führungen können unter Tel. 02171-47843 gebucht werden.
Für weitere Informationen steht Ihnen der Opladener Geschichtsverein gerne zur Verfügung. Besuchen Sie auch ihre Webseite www.ogv-leverkusen.de oder ihre Facebook-Seite www.facebook.com/ogv.lev.
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