Top 10 Artikel

der letzten 6 Monate

Platz 1 / 1289 Aufrufe

100 Geschenke für Kinder und Senioren in Leverkusen

lesen

Platz 2 / 1200 Aufrufe

Ehrenamtskarte NRW jetzt auch als App

lesen

Platz 3 / 993 Aufrufe

Leihrad: Wupsi fragt die Leverkusener

lesen

Platz 4 / 990 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 5 / 946 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 6 / 939 Aufrufe

6. Leverkusener Hundeschwimmen „LevDog“

lesen

Platz 7 / 924 Aufrufe

Zum Fußballspiel am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Bayer 04 Leverkusen gegen FC Augsburg

lesen

Platz 8 / 836 Aufrufe

Wiesdorf: Unterführung der Carl-Rumpff-Straße am Chempark Leverkusen wird die Herbstferien über gesperrt

lesen

Platz 9 / 811 Aufrufe

SpardaLeuchtfeuer fördert Sportvereine aus Leverkusen und Umgebung mit 250.000 Euro

lesen

Platz 10 / 793 Aufrufe

25-Jähriger nach versuchtem Raub in Quettingen in Gewahrsam genommen

lesen

Gewerbepotenzialfläche Solinger Straße: Keine Denkmalfunde

Veröffentlicht: 18.12.2020 // Quelle: Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung hat heute im Politikerinformationsdienst z.d.A.Rat, Nr. 10, Seite 326 verkündet, daß die Arbeiten dees Kampfmittelräumdienstes sowie die archäologischen Untersuchungen an der Gewerbepotenzialfläche Solinger Straße abgeschlossen sind.

Um tiefergehende Erkenntnisse zur Ausdehnung und der Befunderhaltung möglicher Bodendenkmäler auf der letzten großen Gewerbepozentialfläche Solinger Straße zu erlangen und die Auswirkungen auf eine Flächenentwicklung abschätzen zu können, ist die Verwaltung beauftragt worden (Vorlage Nr. 2018/2401), eine Untersuchung der archäologischen Verdachtsflächen zu veranlassen und zugleich die bestehenden Kampfmittelverdachtspunkte überprüfen zu lassen.

Im Herbst 2019 haben die ersten archäologischen Erdarbeiten begonnen, durchgeführt vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland in Zusammenarbeit mit einer von der Stadt beauftragten Baufirma. Die Untersuchungen mussten zwischenzeitlich auf Grund zahlreicher Kampfmittelfunde auf der Fläche eingestellt werden. Nach erfolgreicher Überprüfung der Fläche seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten die archäologischen Untersuchungen unmittelbar nach Abschluss der Ernte im Zeitraum August bis September 2020 fortgeführt werden.

Auf einer Fläche von insgesamt 9.700 m² wurden zwischen dem Rosendahlsweg, der Solinger Straße und dem Hauweg 14 gleichmäßig über das Areal verteilte Sondagen angelegt. Die Fläche östlich des Hauwegs konnte auf Grund des Bewuchses nicht untersucht werden. Insgesamt wurden 70 Befunde moderner Zeitstellung freigelegt, die in keinem Fall auf eine Besiedlung oder Grablege in früheren Zeiten hinweisen. Funde wie Keramik oder Silex sind verschiedenen vorgeschichtlichen Epochen zuzuordnen und stammen entweder aus rezenten Pflugspuren oder sind Streufunde.
Im Ergebnis ist festzuhalten, dass sich auf der untersuchten Fläche und damit voraus-sichtlich zugleich im gesamten Plangebiet keine Bodendenkmalsubstanz mehr erhalten hat. Es ist davon auszugehen, dass diese durch intensive landwirtschaftliche Tätigkeiten vollständig zerstört wurde. Auf Basis der derzeit für das Plangebiet verfügbaren Unterlagen sind daher keine Konflikte zwischen der Planung und den öffentlichen Interessen des Bodendenkmalschutzes zu erkennen. Weitere archäologische Maßnahmen sind verzichtbar. Im aufzustellenden Bebauungsplan ist auf die Bestimmungen der § § 15, 16 DSchG NRW (Meldepflicht- und Veränderungsverbot bei der Entdeckung von Bodendenkmälern) zu verweisen.

Nach Abschluss der Untersuchungen ist die Fläche wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt worden und kann weiter landwirtschaftlich genutzt werden. Eine Abstim-mung über die weitere Vorgehensweise (Machbarkeitsstudie, Bauleitplanverfahren) erfolgt im nächsten Schritt.

Bisherige Besucher auf dieser Seite: 1.192
Weitere Artikel vom Autor Stadtverwaltung