Stadtplan Leverkusen
15.11.2020 (Quelle: Werkselfen)
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Werkselfen unterliegen 26:30 in Neckarsulm


Eine Woche nach dem Pokalerfolg bei der Neckarsulmer Sport Union konnten die Werkselfen vom TSV Bayer Leverkusen in der Bundesligabegegnung an gleicher Stelle nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und mussten nach der 26:30-Niederlage ohne Erfolgserlebnis und damit ohne Punkte die Heimreise antreten.
Es waren noch keine drei Minuten gespielt, als sich Michael Biegler genötigt sah, die erste Auszeit zu nehmen, um sein Team nach einem schnellen 0:3-Rückstand in die Spur zu bringen.
„Wir haben den großen Fehler gemacht, dass wir das heute eher als einen lockeren Betriebsausflug genommen haben. Ich war sehr angespannt und habe versucht, vor dem Spiel die richtige Richtung reinzubekommen. Die Kurve haben wir aber nicht bekommen und waren zum Anpfiff nicht da“, so Biegler.
Der erneute Weckruf durch die Auszeit sollte in der Folge Früchte tragen. Stück für Stück kämpften sich sich die Elfen heran und kamen durch Mia Zschockes Treffer zum 9:9 (18. Minute) erstmals zum Ausgleich, was wiederum NSU-Trainerin Tanja Logvin veranlasste, ihrerseits eine Auszeit zu nehmen. Die Leverkusenerinnen waren jetzt am Drücker, gingen sogar beim 11:10 erstmals in Führung und nahmen nach einem tollen Unterhandtor von Annefleur Bruggeman zum 14:12 sogar eine Zwei-Tore-Führung mit in die Halbzeit.
Der Start in Hälfte zwei gelang ebenfalls perfekt. Nach einem Treffer von Zivile Jurgutyte sowie zwei Siebenmetertoren von Zoe Sprengers, die aufgrund von Kniebeschwerden nur bei Strafwürfen zum Einsatz kam, lagen die Elfen beim 17:13 (33.) erstmalig mit vier Treffern vorne.
Tanja Logvin reagierte und nahm Jurgutyte in Sonderbewachung, die die Werkselfen aus dem Tritt brachte und die Neckarsulm zum 17:17-Ausgleich nutzte. Biegler nahm erneut eine Auszeit, da sein Team „das Fünf gegen Fünf nicht so gespielt hat, wie es im Training einstudiert worden war. Wir waren davon nicht überrascht, sondern wir waren nicht wach genug, das war das Entscheidende. Das macht einen sehr ärgerlich, denn wir wussten was kommt.“
Nach Bruggemans Treffer zum 17:18, der letzten Führung der Gäste, kippte das Spiel endgültig. Zu allem Überfluss verletzte sich in dieser Phase Rechtsaußen Svenja Huber und konnte nicht weiterspielen.
Neckarsulm riss in der Folge das Spiel immer mehr an sich und führte phasenweise mit sechs Treffern. Zwar kämpften sich die Elfen, bei denen die 16-jährige A-Jugendliche Pia Terfloth in der zweiten Halbzeit ein beachtliches Bundesligadebüt mit drei Toren von der Rechtsaußenposition gab, wieder heran, doch es reichte nicht mehr zu einem Punkt.
„Im Endeffekt sind wir dann genau die vier Tore hinten, die wir am Anfang verschlafen haben – so einfach ist das. Ich wusste, was passiert, wir waren nicht wach, laufen Rückständen hinterher und geben Vorsprünge zu schnell wieder ab“, so Biegler in der Analyse.
NSU-Trainerin Tanja Logvin war nach dem ersten Sieg in der Bundesliga gegen Leverkusen überhaupt, sehr zufrieden mit ihrer Mannschaft: „Ich habe nach der Niederlage im Pokal heute eine Antwort erwartet - und ich habe sie bekommen. Ich muss der Mannschaft gratulieren. Ich bin unheimlich stolz.“


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Letzte Änderung am 15.11.2020 14:46 von leverkusen.
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