Stadtplan Leverkusen
24.08.2020 (Quelle: Intern et Initiative)
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Heutige Ratssitzung


Nichts Besonderes in der heutigen Ratssitzung
Obürgermeister Richrath übersieht wie regelmäßig die Wortmeldungen der Bürgerliste, die sich ausgetrickst fühlt.

OB weiß nicht warum er einen Antrag gestellt hat "Wir würden dann mit dem Protokoll nachliefern, warum wir den Antrag so gestellt haben".
Der Rat stimmte auch ohne Begründung des Antrags ab.

Der Livestream brach um 16:08 zusammen und erholte sich erst einige Minuten später.
In der restlichen Zeit gab es teilweise erhebliche Probleme mit der Tonübertragung.



Oberbürgermeister Uwe Richrath verabschiedete Bahnstadt-Chefin Vera Rottes lt. Manuskript folgendermaßen:
"Sehr geehrte Frau Rottes,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

am 1. November 2020 geht Vera Rottes in den Ruhestand. Sie beendet ihre Karriere mit einem äußerst erfolgreichen Stadtentwicklungsprojekt: der Neuen Bahnstadt Opladen. Ich möchte deshalb heute nicht versäumen, ihr in diesem Gremium zu danken. Ohne die Energie von Vera Rottes, ihre Beharrlichkeit, aber auch ihre Fähigkeit, selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen immer wieder vorausschauende Lösungen zu finden, wäre dieses Projekt nicht so erfolgreich geworden.

Wobei erfolgreich noch untertrieben ist: Mit der Neuen Bahnstadt ist etwas gelungen, was bei Dienstantritt von Vera Rottes 2008 höchstens als bestmögliche Entwicklung eines Quartiers erschien; eines Quartiers, das damals noch nicht mehr als Brachflächen und leere Hallen zu bieten hatte.

Zwar waren wichtige Voraussetzungen schon geschaffen: Allen voran die Aufnahme der Neuen Bahnstadt in das Programm der Regionale 2010 und die Zusage von Fördermitteln des Landes NRW. Dass dieses neue Quartier auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks aber so schnell eine solche Entwicklungsdynamik aufgenommen hat, das haben wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der "Neuen Bahnstadt Opladen GmbH" und der versierten Führung von Vera Rottes zu verdanken.

Meilensteine gab es nach ihrem Dienstantritt viele:
- die Entscheidung, einen Campus der damaligen TH Köln hier anzusiedeln,
- der Erwerb der DB-Grundstücke durch die Stadt Leverkusen,
- die Eröffnung vom Campus- und Bahnhofsbrücke,
- die Erschließung und Bebauung des Wohngebietes "Quartier am Campus",
- der Bezug des Denkmals "Neues Magazin",
- die Eröffnung des denkmalgeschützten Wasserturms durch die KG "Altstadtfunken",
- die Einweihung des Eisenbahn-Spielplatzes im Grünen Kreuz,
- die Eröffnung des Studierendenheim des Landes NRW,
- die Fertigstellung der "Cube Offices 574"
- und noch viele einzelne Projekte, deren Aufzählung hier den Rahmen sprengen würde.

Das Ganze wurde begleitet von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit, zu der auch die "Tage der Städtebauförderung" und mehrere Brückenfeste gehörten. Dabei wurde den unmittelbaren Nachbarn in Opladen und allen interessierten Leverkusenern das Quartier gezeigt und erläutert. So entstand nach und nach die Identifikation mit einem neuen Stadtteil, der nicht nur begehrtes Wohngebiet geworden ist, sondern heute auch mehr Arbeitsplätze bietet als das Ausbesserungswerk kurz vor seiner Schließung.

Und das ist nur die Ostseite. Ein weiterer, extrem wichtiger, Meilenstein war die Gütergleisverlegung, die den Weg für die anstehende Bebauung der Westseite freigemacht hat. Eine neue Trasse der Europa-Allee nimmt darüber hinaus einen Teil des Verkehrs auf, der die Kölner Straße in den letzten Jahren zu einem Nadelöhr gemacht hat. Der fast fertiggestellte, neue Busbahnhof in unmittelbarer Nähe der Bahnstation Opladen erleichtert die Wege mit dem öffentlichen Nahverkehr. Die ebenfalls geförderten Projekte des Stadtteilentwicklungsprojektes Opladen verstärken diese Entwicklungsimpulse in ihrer Wirkung.

In den gerade mal 12 Jahren, seit Vera Rottes ihren Job als Geschäftsführerin der neuen Bahnstadt Opladen GmbH angetreten hat, ist in Opladen so viel Neues entstanden, wie in keinem anderen Stadtteil Leverkusens. Wenn die Westseite mit Bahnhofsquartier und Bruno-Wiefel-Platz verwirklicht ist und zum Wintersemester 2021/2022 die ersten Studentinnen und Studenten nach Opladen kommen, wird diese Entwicklung einen weiteren Schub erfahren. Dieses neue Opladen wird auch mit Vera Rottes verbunden werden.

"Der Erfolg hat viele Väter", sagt man. In diesem Fall möchte man hinzufügen "… und eine Mutter."

Vera Rottes nimmt heute zum letzten Mal an einer Ratssitzung teil. Ich habe deshalb heute ein Abschiedsgeschenk dabei, es handelt sich um ein altes Gleisstück mit einer persönlichen Gravur.

Liebe Frau Rottes, ich hoffe, dieses Unikat bekommt einen Ehrenplatz in Ihrer Wohnung."

Die Video-Dokumentation dieser Rede durch Leverkusen.com war ebenso wie die Antwortrede Rottes' dank Uwe Richrath nicht möglich.

Auch heute war wieder das mittlerweile öffentliche Hartung-Gutachten (Stillstand in der City C: 400.000€ Jahresverlust) Thema im Rat.

Kretkowski: Mit Abstandsgebot würden nur 10 bis 15 Passagiere pro Bus befördert werden können.
Problem entzerrte Schulzeiten ist noch nicht gelöst (Frage wurde bereits in den Sommerferien von Leverkusen.com gestellt).

50 Parkplätze im Schloßpark sind erneut beschlossen worden (formal: die rechtliche Beanstandung des bisherigen Ratsbeschlussen durch Uwe Richrath wurde durch den Rat zurückgewiesen)

Richrath will unbekannte Häuser im städtischen Eigentum gegen das topos tauschen, damit das topos in städtisches Eigentum gelangt und dann wohl weit unter Markpreis an die Betreiberin des topos vermietet werden kann oder durch die Stadt betrieben wird.

Die Stadtverwaltung soll die versprochenen P+R-Parkplätze am Bahnhof Mitte endlich einrichten (z.B. auf dem Postgelände).



PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
00.00.2020: Vorlage Nr.2020/3759

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Letzte Änderung am 05.09.2020 14:01 von leverkusen.
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