Stadtplan Leverkusen
29.07.2020 (Quelle: Klinikum)
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Geldauflage zugunsten der Kinderpalliativstation


Eine Richterin am Amtsgericht Wuppertal hat angeordnet, dass zwei Angeschuldigte einen hohen Betrag an das Klinikum Leverkusen zahlen müssen, um den Bau der Kinderpalliativstation zu unterstützen.

Steuerhinterziehung, das war der Vorwurf gegen zwei Männer in einem Verfahren am Amtsgericht Wuppertal. Das Verfahren wird vorläufig eingestellt unter der Bedingung, dass die Beschuldigten insgesamt 35.000 € an das Klinikum Leverkusen zahlen. Die jeweils 17.500 € sollen für den Bau der Kinderpalliativstation im Gesundheitspark verwendet werden, so der Beschluss der Richterin.
„Wir sind dankbar für jede Unterstützung. Wir haben uns am Klinikum Leverkusen zum Ziel gesetzt, die Versorgung der erkrankten Kinder zu verbessern, die nicht geheilt werden können, deren Leben durch eine Erkrankung limitiert ist. Die Prognosen bei extremer Frühgeburt, komplexen angeborenen Herzfehlern oder Krebserkrankungen sind inzwischen sehr gut, aber wir sind nicht immer erfolgreich“, sagt Privatdozent Dr. Joachim Eichhorn, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche.
Im Klinikum Leverkusen soll die bundesweit dritte Kinderpalliativstation entstehen. Vorgesehen sind sechs Betten für die stationäre Betreuung von 80-90 Kindern und Jugendlichen mit lebenslimitierenden Erkrankungen pro Jahr.
Das Investitionsvolumen für Bau und Einrichtung der Station beträgt rund 3,4 Mio. Euro. Im November 2018 erhielt das Klinikum die Zusage von NRW-Gesundheitsminister Laumann über eine Förderung in Höhe von 1,55 Mio. Euro für die „Qualitätsverbesserung der Versorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“. Um das restliche Investitionsvolumen zu erreichen, ist das Klinikum Leverkusen auf Spenden angewiesen.
In der Palliativmedizin geht es darum, Erwachsenen und Kindern, die unheilbar krank sind zu helfen.
Die Behandlungen zielen beispielsweise darauf ab Schmerzen zu lindern, Luftnot zu verbessern oder mehr Eigenständigkeit zu gewinnen.

Der Bedarf an einem Kinderpalliativzentrum in Leverkusen ist groß. Derzeit gibt es in Deutschland etwa 250 stationäre Palliativzentren für Erwachsene. Unter anderem die Palliativstation am Klinikum Leverkusen, die 2012 eröffnet wurde. Speziell für Kinder und Jugendliche stehen in der ganzen Bundesrepublik dagegen nur zwei Palliativstationen.
Ende dieses Jahres soll die alte Kinderklinik im Gesundheitspark Leverkusen abgerissen werden.
An dieser Stelle soll ab nächstem Frühjahr der Bau der dritten Kinderpalliativstation Deutschlands beginnen.

Spendenkonto Klinikum Leverkusen gGmbH
Stichwort: Kinderpalliativstation
IBAN: DE26 3755 1440 0100 1183 30
BIC: WELADEDLLEV


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Letzte Änderung am 29.07.2020 15:52 von leverkusen.
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