Zwischen Arbeit und Ruhestand: Erstes ZWAR-Netzwerk für Leverkusen


Archivmeldung aus dem Jahr 2019
Veröffentlicht: 03.07.2019 // Quelle: Stadtverwaltung

Wer aus dem Arbeitsleben ausscheidet, hat plötzlich viel Zeit – manchmal so viel, dass die Frage nach einem sinnvollen Zeitvertreib im Raum steht. Hier setzt die Initiative ZWAR – zwischen Arbeit und Ruhestand – mit ihren ZWAR-Netzwerken an. Dahinter verbergen sich Gruppen, in denen sich interessierte Menschen ab 55 in ihrem Quartier treffen, um gemeinsam und in Eigenregie ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.
Zielgruppe bei der Gründung von ZWAR-Netzwerken sind Menschen zwischen 55 und 65 Jahren. Die ZWARlerinnen und ZWARler, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ZWAR-Netzwerke nennen, verbindet die Übergangssituation nach der Erwerbs- oder Familienarbeit. Wie bei allen neuen Lebensphasen sind damit Chancen, aber auch Herausforderungen verbunden. Denn mit der neugewonnenen Freizeit geht häufig das Bedürfnis nach Neuorientierung sowie die Suche nach neuen sozialen Kontakten und sinnstiftenden Tätigkeiten einher.
ZWAR-Netzwerke sind selbstorganisiert. Sie werden getragen von der Eigenverantwortung und dem Engagement ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es gibt keine formale Struktur oder Hierarchie. Aktivitäten und Projekte entstehen ausschließlich aus Ideen und Wünschen der ZWARlerinnen und ZWARler und werden auch von ihnen selbst organisiert. Über das gemeinsame Tun entwickeln die ZWARlerinnen und ZWARler tragfähige soziale Beziehungen. So gestalten sie sich ihr Netzwerk als einen dauerhaften, langlebigen Ort der Begegnung und Identitätsstiftung, um gemeinsam älter zu werden.
Mit ihrem Engagement tragen ZWAR-Netzwerke zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier und zum Gemeinwesen bei. Sie schaffen und beleben nachbarschaftliche Kommunikationsstrukturen, eröffnen gegenseitige Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen und bieten gegenseitige Motivation sowie Anregung zu Aktivitäten und Projekten. Darüber hinaus engagieren sich ZWARlerinnen und ZWARler für Menschen und Projekte außerhalb ihres Netzwerkes, beteiligen sich an runden Tischen der Seniorenarbeit und arbeiten in Seniorenbeiräten mit.
Die Entstehung und Begleitung von ZWAR-Netzwerken wird durch die vom Land NRW geförderte ZWAR-Zentralstelle NRW in Zusammenarbeit mit Kommunen und Verbänden unterstützt. Die ZWAR Netzwerke werden in den ersten zwei Jahren von einer hauptamtlichen Kraft eines Trägers vor Ort begleitet. Die ZWAR-Zentralstelle NRW bietet sowohl für die Netzwerkbegleitung auf Seiten der Träger als auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ZWAR-Netzwerke Qualifizierungs- und Vernetzungsveranstaltungen an.
Zudem unterstützt die ZWAR-Zentralstelle NRW Kommunen darin, eine Infrastruktur für selbstorganisierte soziale ZWAR-Netzwerke vor Ort aufzubauen. In NRW gibt es bereits rund 70 Kommunen, in denen ZWAR-Netzwerke bestehen.
Nun kommen auch ZWAR-Netzwerke in Leverkusen hinzu. Denn der städtische Fachbereich Soziales unterstützt die Initiierung von ZWAR-Gruppen als gute Ergänzung zu den Angeboten der kommunalen Seniorenarbeit und zur Stärkung des Quartiersgedankens. Alexander Lünenbach, Dezernent für Bürger, Umwelt und Soziales, hat daher die Schirmherrschaft für die ZWAR-Netzwerke, die nun in Leverkusen initiiert werden, übernommen.
In Leverkusen haben drei Träger Interesse an der Initiierung einer ZWAR-Gruppe bekundet und in Zusammenarbeit mit dem städtischen Fachbereich Soziales mit der Organisation begonnen: der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land e.V. für Wiesdorf, der Kreisverband der AWO Leverkusen für Rheindorf sowie der Ortsverein des Deutschen Rotes Kreuzes für Bergisch Neukirchen. Den Auftakt machte der ASB, der bereits am 2. Juli zur Auftaktveranstaltung einlud (aber nicht in der Lage ist, hier Ort und Datum mitzuteilen). AWO und DRK werden nach den Sommerferien zu den Gründungsveranstaltungen in Rheindorf und Bergisch Neukirchen einladen.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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