Stadtplan Leverkusen
11.03.2019 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Neuer Gleichstellungsplan 2019 – 2023 in Kraft getreten


Am 15. Dezember 2016 ist das Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfallen (LGG NRW) in Kraft getreten und wurde in einigen Punkten geändert.

Das neue Landesgleichstellungsgesetz verpflichtet die Kommunen, einen neuen Gleichstellungsplan für einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren zu entwickeln.
Um das Ziel der Gleichstellung zu unterstreichen, wurde der „Frauenförderplan“ nach früherem Recht durch das Landesgleichstellungsgesetz in „Gleichstellungsplan“ umbenannt. Der erste nach diesen Maßgaben erstellte „Gleichstellungsplan“ der Stadt Leverkusen ist zum Jahresbeginn per Ratsbeschluss in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis Ende 2023.

Ziel ist die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Daneben ist der Gleichstellungsplan auch ein Personalentwicklungsinstrument, das Frauen wie auch Männern in dem Unternehmen „Stadtverwaltung Leverkusen“ Chancen eröffnet. Angestrebt wird dabei eine paritätische Verteilung in allen Besoldungs-, Entgelt- und Laufbahngruppen.

Alle Zahlen und Daten des Gleichstellungsplanes beziehen sich auf den Zeitpunkt 30.06.2018 und zeigen auf, wie es aktuell um das Verhältnis von Frauen und Männern in der Stadtverwaltung bestellt ist. Er fasst darüber hinaus die wichtigsten Fakten und Trends sowie die für den Zeitraum 2019 bis 2023 geplanten Maßnahmen und Ziele zusammen.

Insgesamt gesehen stehen die Frauen in der Stadtverwaltung gut da: Ihr Anteil an der Gesamtbelegschaft von 2.496 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beträgt rund 65 %. Mehr als ein Drittel (38%) aller Mitarbeitenden der Stadt Leverkusen sind teilzeitbeschäftigt, davon stellen 34 % Frauen dar gegenüber 4 % in Teilzeit arbeitenden Männern.

Mit Blick auf die Führungspositionen werden 46,2 % der insgesamt 210 Führungsstellen von Frauen besetzt; 15 % davon nehmen ihre Funktion in Teilzeit wahr. In den letzten 10 Jahren ist damit der Frauenanteil in Führungspositionen um fast 10 % gestiegen.

Seit 2016 können sich interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Leitungsaufgaben im Rahmen eines individuellen Programms orientieren, ob sie sich in ihrem beruflichen Entwicklungsprozess auf den Weg in eine Führungsrolle begeben möchten. Hierbei sind
bereits 50 % aller Teilnehmenden Frauen.

Oberbürgermeister Uwe Richrath zieht ein positives Fazit: „Ich möchte die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung auch weiterhin ermutigen und unterstützen, sich aktiv in die gleichberechtige Teilhabe an Beruf und Karriere einzubringen. Der zunehmende Anteil an Frauen in Führungspositionen zeigt deutlich, dass der Weg, den wir gehen, richtig ist.“

Die Stadt Leverkusen sieht sich als modernen Arbeitgeber, der gezielte Nachwuchsförderung betreibt und neue Fachkräfte gewinnen und langfristig binden möchte. Insbesondere im Sinne der Familienfreundlichkeit sind bereits vielfältige Maßnahmen umgesetzt worden. Hierzu zählen neben den Möglichkeiten einer bedarfsgerechten Teilzeitarbeit und Telearbeit auch flexible Arbeitszeiten, um besser auf die Bedürfnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen eingehen zu können.


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Letzte Änderung am 11.03.2019 12:52 von leverkusen.
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