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Dreikönigstag: Bürgermeister Bernhard Marewski begrüßt Sternsinger im Rathaus

Veröffentlicht: 04.01.2019 // Quelle: Stadtverwaltung

„20+C+M+B+19“ ist seit heute über der Eingangstür des Rathauses zu lesen. Das steht für „Christus Mansionem Benedicat 2019“, also „Christus segne dieses Haus im Jahr 2019“. Zehn Sternsinger der Gemeinde St. Remigius und Sankt Elisabeth aus Opladen brachten diesen Dreikönigssegen am Rathaus an.

Bürgermeister Bernhard Marewski lobte diesen Einsatz mit den Worten: „So wie die Weisen aus dem Morgenland möchtet Ihr etwas für Kinder in Not tun und sammelt Spenden für die Aktion Dreikönigsingen. Das ist eine wunderbare Art, Anteilnahme für Kinder zu zeigen, denen es nicht so gut geht wie Euch.“ Wie in den Vorjahren ziehen in diesen Tagen hunderte Kinder und ihre Begleiter aus den katholischen Kirchengemeinden als Sternsinger durch die Straßen Leverkusens.

Diese großangelegte Aktion zum Dreikönigssingen macht entsprechende Organisation nötig. Wer einen Besuch der Sternsinger wünscht, meldet das bei den Gemeinden an und bekommt Tag und ungefähre Uhrzeit mitgeteilt. Bürgermeister Bernhard Marewski wandte sich daher auch dankend an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Das diesjährige Motto der Sternsinger-Aktion lautet „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen stehen Kinder mit Behinderung. Die Sternsinger machen mit ihrem Einsatz darauf aufmerksam, dass nach Schätzungen der Vereinten Nationen 165 Millionen Mädchen und Jungen weltweit eine Behinderung haben.

In Entwicklungs- und Schwellenländern leben besonders viele Kinder mit Behinderung – die meisten in großer Armut. Nur wenige von ihnen werden ihren Bedürfnissen entsprechend betreut und gefördert. Nach Angaben der Vereinten Nationen gehen neun von zehn Kindern mit Behinderung nicht zur Schule. In vielen Ländern werden diese Kinder als Last oder Schande empfunden; häufig leiden sie unter Gewalt oder werden von ihren oft überforderten Eltern versteckt und vernachlässigt. Die Sterblichkeitsrate von Kindern mit Behinderung unter fünf Jahren liegt 80 Prozent höher als die von Kindern ohne Behinderung. Jedes dritte Kind, das auf der Straße leben muss, hat eine Behinderung, ist dazu auf den Seiten des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ zu lesen.

Peru ist das Beispielland der 61. Aktion Dreikönigssingen. In einem Zentrum im Armenviertel der peruanischen Hauptstadt Lima wird deutlich, wie Kindern mit Behinderung und ihren Familien geholfen wird und welche Herausforderungen im Alltag ihr Leben erschweren. Der langjährige Projektpartner der Sternsinger, „Yancana Huasy“, setzt sich vor Ort für die Mädchen und Jungen ein und fordert eine bessere Inklusion von Menschen mit Behinderung in die peruanische Gesellschaft.


Auch im Landtag bekamen die Abgeordneten, u.a. Rüdiger Scholz Besuch von den Sternensingern.

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