Stadtplan Leverkusen
27.12.2018 (Quelle: Werkselfen)
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Jahresausklang für die Werkselfen…


Heimspiel-Event gegen Bensheim/Auerbach vor dem letzten Spiel des Jahres in Buxtehude

Wenn es heute, dem ersten Abend nach Weihnachten, ab 19.30 Uhr in der Ostermann-Arena im ersten Spiel nach der EM-Pause gegen die HSG Bensheim/Auerbach um Erstligapunkte geht, steht zwar für die Bundesliga-Handballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen noch nicht der eigentliche Jahresausklang an, aber dafür ein mit Sicherheit sehr stimmungsvolles Handball-Event.

Schon im Vorfeld der Partie gegen die “Flames”, den Bundesliga-Elften Bensheim/Auerbach, wird ein Hauch von Nostalgie und Leverkusener Handball-Geschichte durch das altehrwürdige Gemäuer der Ostermann-Arena, die einst in 1974 als Wilhelm-Dopatka-Halle eingeweiht wurde, wehen. Dabei haben die meisten jener ehemaligen Spielerinnen und Spieler von Bayer 04, die sich zu diesem Event für ein Ehemaligentreffen versammeln werden, dort nie oder eher selten Handball gespielt. Die Homebase dafür war bekanntlich die legendäre Ulrich-Haberland-Halle, die schon vor einigen Jahren der Abrissbirne zum Opfer fiel. Auch darüber werden sich die zahlreichen geladenen Ehemaligen, zu denen unter anderem Deutschlands bis dato einzige “Welthandballerin” Nadine Krause sowie Astrid Seiffert (drei Mal Deutschlands Handballerin des Jahres) und Sigrid Berndt (einmal Deutschlands Handballerin des Jahres) - Tante der aktuellen Elfe Kim Berndt - gehören werden, sicher angeregt unterhalten. Eigens für dieses Treffen als Einläuten des 90-jährigen Jubiläums der Bayer 04-Handballabteilung wurde eine kleine aber feine Ausstellung mit etlichen Zeitdokumenten vorbereitet. Das Vorspiel der Juniorelfen gegen die U17-Auswahl aus den Niederlanden findet bereits um 17 Uhr statt. Ab 19.30 Uhr dann werden die Werkselfen alles daransetzen, ihren sechsten Saisonsieg einzufahren und damit Platz fünf zu festigen. Allerdings warnt Bayers Coach Robert Nijdam vor der anstehenden Aufgabe eindringlich: “Wenn wir das nicht hundertprozentig ernst nehmen, könnte es ein böses Erwachen geben. Die Flames haben bewiesen, dass sie durchaus auch mit höher platzierten Mannschaften mithalten können.” Nach dem immens wichtigen 29:26-Erfolg beim SV Union Halle-Neustadt folgte im letzten Spiel vor der EM-Pause für das Team der in Leverkusen bestens bekannten Trainerin Heike Ahlgrimm eine unglückliche, weil absolut vermeidbare 28:29-Heimniederlage gegen Göppingen. Vor über tausend Zuschauern war Carolin Schmele mit elf Treffern erfolgreichste Schützin der Flames. Bemerkenswert: Sie trat dabei neun Mal zum Siebenmeter an und verwandelte sie alle. So etwas hat es in der Geschichte der Frauenhandball-Bundesliga auch noch nicht allzu oft gegeben. Das letzte Tor dieser Partie erzielten allerdings die Göppingerinnen, und zwar neun Sekunden vor Schluss. Eine bittere Niederlage für Bensheim, die aber auch eins zeigte: Diese Mannschaft kann sich jederzeit auch mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte auf Augenhöhe präsentieren. “Wir müssen schnellstmöglich nach dieser langen Pause unseren Rhythmus finden, das ist sehr wichtig”, so Nijdam, der noch nicht verraten wollte, wie er den verletzungsbedingten Ausfall von Teamcaptain Anna Seidel kompensieren möchte.


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Letzte Änderung am 01.01.2019 13:05 von leverkusen.
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