Stadtplan Leverkusen
25.02.2018 (Quelle: Werkselfen)
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Arbeitssieg! Werkselfen kämpfen sich zum 25:23-Erfolg beim TV Nellingen


Sollte irgendwo einmal ein Lehrvideo zum Thema Arbeitssieg gebraucht werden, darf getrost die Aufzeichnung der Partie der Bundesligaliga-Handballdamen von Bayer 04 Leverkusen beim TV Nellingen herangezogen werden. “Mehr Arbeitssieg geht gar nicht”, befand auch Bayers Trainerin Renate Wolf nach dem hart umkämpften 25:23 (14:13)-Erfolg ihrer Mannschaft bei den “Schwaben Hornets”. Allerdings brockten sich die Werkselfen das Zittern hinein bis in die Schlussminuten, verbunden mit einem hohen zu leistenden Kraftaufwand, doch selbst ein. Es fehlte zu oft an Leichtigkeit und auch an Entschlossenheit in den Angriffsaktionen, vor allem in den ersten 30 Minuten. “Wie gewohnt standen wir hinten kompakt. Aber nach vorne hätten wir viel mehr machen müssen, da waren wir erneut zu zaghaft. Zudem sind uns eine Menge technischer Fehler unterlaufen”, bemängelte Wolf. Während der eigene Mittelblock um Jenny Karolius und Sally Potocki einmal mehr extrem sicher stand und schon vor der Pause gleich vier gegnerische Würfe abwehrte, wurden etliche eigene Angriffe zu inkonsequent abgeschlossen oder kamen durch Schrittfehler, Fangunsicherheiten und ähnlichem erst gar nicht zum Abschluss. Dennoch ging es mit einer knappen Führung in der Halbzeit, nicht zuletzt weil Katja Kramarczyk zwischen den Pfosten ihre derzeit bestechende Form bestätigte und sich die 19-jährige Mia Zschocke ein Herz fasste, endlich mal entschlossen einen Schritt auf den gegnerischen Deckungsverbund zuging und konsequent abschloss. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gästen, ihre Fehlerquote zu minimieren. Zweimal traf die unerschrockene 18-jährige Amelie Berger, davon einmal in Unterzahl, und Bayer ging auf zwei Tore weg. Da aber auch bei Nellingen gerade die deutschen Spielerinnen, wie Louisa Wolf (sieben Treffer), in der Lage waren, Glanzpunkte zu setzen, und Sarah Wachter im Tor inzwischen warm geschossen war, blieb es eng. Über die 18:16-Führung für Leverkusen (43. Minute) und das 19:19 kam es in der 52. Minute erneut zum Ausgleich (21:21). Dann waren es wieder Zschocke und Berger, die mit ihren Treffern für die erste Drei-Tore-Führung sorgten (24:21), was gleichbedeutend mit der Vorentscheidung war. Da fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass die starke Kim Berndt zwischenzeitlich einen Siebenmeter verwarf. “Natürlich bin ich erleichtert, dass wir die zwei Punkte mitgenommen haben. In der entscheidenden Schlussphase war wichtig, dass meine Mannschaft taktisch diszipliniert agiert und weitaus weniger Fehler fabriziert hat. Aber zuvor haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht”, so Wolf. Neben Kramarczyk, Berndt, Berger und Zschocke ragte bei Bayer einmal mehr die unermüdliche Anna Seidel heraus, die auf nahezu allen Positionen eingesetzt wurde. Nach dem vierten Auswärtssieg dieser Saison bleib Bayer auf Platz acht.
Am kommenden Sonntag, 4. März, geht es für die Werkselfen in der Handball-Bundesliga mit dem Heimspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach weiter. Die Partie gegen den Aufsteiger wird um 16 Uhr in der Ostermann-Arena angepfiffen.


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Letzte Änderung am 25.02.2018 12:14 von leverkusen.
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