Am Mittwochabend (30. März) hat ein Leverkusener (27) im Stadtteil Manfort die Kontrolle über seinen BMW verloren und ist in einen Zaun gefahren. Da sich der Verdacht eines illegalen Autorennens mit einem Volvo erhärtete, stellten Polizisten den Führerschein des Verunfallten sicher. Der Volvo-Fahrer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Gegen 19.30 Uhr befuhr der Leverkusener mit seinem BMW die Marie-Curie-Straße in Richtung Friedrich-Sertürner-Straße. Hinter ihm fuhr zu diesem Zeitpunkt sein Bekannter in dem Volvo. In Höhe einer Rechtskurve fuhr der BMW geradeaus und kollidierte mit einem Zaun.
Der Volvo-Fahrer stoppte daraufhin sein Fahrzeug.
Ein Zeuge wurde durch lautes Quietschen auf das Geschehen aufmerksam, rannte zur Unfallstelle und wählte den Notruf "110". "Die Autos sind mit hoher Geschwindigkeit und lautem Motorengeräusch mehrfach die Straße hoch und runter gefahren. Beide Fahrzeuge fuhren dabei nebeneinander", gab der Zeuge später gegenüber den Polizisten an.
Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten ein auffälliges Verhalten des Volvo-Fahrers. Der Eindruck bestätigte sich in einem Drogentest, der positiv verlief. Im Bereich der Marie-Curie-Straße erkannten die Polizisten zudem mehrere Driftspuren. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kann ein illegales Autorennen nicht ausgeschlossen werden.
Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln war im Einsatz.
Die weiteren Ermittlungen haben die Beamten der Ermittlungsgruppe Rennen aufgenommen.
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