Stadtplan Leverkusen
16.03.2016 (Quelle: Sparda-Bank)
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Sparda-Bank in Leverkusen 2015 weiter gewachsen


Starkes Ergebnis in herausfordernden Zeiten

Die Sparda-Bank in Leverkusen ist im Geschäftsjahr 2015 erneut gewachsen. Ihr Geschäftsvolumen konnte sie um 7,1 Millionen Euro auf nahezu 191 Millionen Euro steigern. Bei den Kundeneinlagen legte die Genossenschaftsbank um 4,6 Millionen Euro auf 134,6 Millionen Euro zu. Ihren Kreditbestand baute sie um 2,5 Millionen Euro auf mehr als 56 Millionen Euro aus. „Das ist ein solides Ergebnis in für Banken höchst herausfordernden Zeiten“, so Christina Spermann, Filialleiterin der Sparda-Bank in Leverkusen. Mit ihren sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut die Bankerin die Sparda-Kunden in der Kölner Straße 120.

Kreditgeschäft: Baufinanzierungen als Basis der positiven Entwicklung
Wie schon im Vorjahr, so verzeichnete die Sparda-Bank in Leverkusen auch 2015 eine starke Nachfrage nach Baufinanzierungen. „Immobilien liegen in der andauernden Niedrigzinsphase als Substanzwerte weiter im Trend“, nennt Christina Spermann einen der Gründe für diese Entwicklung. Die Sparda-Bank bietet dafür ein umfassendes Paket aus Bau- und Modernisierungsdarlehen, Forwards oder Bausparangeboten. Im Jahr 2015 reichte sie über 12 Millionen Euro an neuen Immobilienfinanzierungen aus, insgesamt konnte sie ihr Baufinanzierungsvolumen damit auf 54,6 Millionen Euro steigern (+ 4,69 Prozent).

Kunden und Mitglieder: wachsende Gemeinschaft, top Umfrageergebnisse
Erneut positiv haben sich im Jahr 2015 die Kundenzahlen der Sparda-Bank in Leverkusen entwickelt. Das Institut konnte 313 neue Kunden für sich gewinnen. Damit ist die Gesamtzahl der Kunden auf 11.310 (+ 1,03 Prozent) gestiegen. Für Christina Spermann ist dies „ein eindrucksvoller Beleg für die ungebrochene Attraktivität des Prinzips Genossenschaft“. Diese Analyse wird auch von unabhängiger Seite bestätigt: Die Gruppe der genossenschaftlich organisierten Sparda-Banken landete 2015 beim Kundenmonitor Deutschland, einer der größten Verbraucherbefragungen hierzulande, zum 23. Mal in Folge auf Platz 1 in der Kategorie Kundenzufriedenheit.

Kundeneinlagen: Zuwächse auf der Basis nachhaltigen Vertrauens
Dass die Kunden ihrer Sparda-Bank in Leverkusen in besonderer Weise vertrauen, dokumentiert auch die Entwicklung bei den Einlagen. Sie sind im vergangenen Geschäftsjahr um 4,6 Millionen Euro auf über 134,6 Millionen Euro gestiegen (+ 3,52 Prozent). Die größten Zuwächse verzeichnete die Bank bei den Sichteinlagen, Termin- und Spareinlagen entwickelten sich eher rückläufig. „Als Reaktion auf die niedrigen Zinsen haben unsere Kunden zudem vermehrt in Fonds investiert“, erläutert Christina Spermann. Sie kündigt an, dass die Sparda-Bank Anlegern in Zukunft verstärkt Beratungsangebote machen wird, mit denen sie die „bestmögliche Balance zwischen Rendite und Sicherheit für ihr Vermögen“ erreichen können.

Online-Banking: Neue Angebote – mobil und sicher
„Sicherheit und Serviceorientierung sind für uns als Bank zentrale Themen“, sagt Christina Spermann. Das gelte insbesondere für die digitalen Angebote, mit denen die Sparda-Bank ihre Kunden und Mitglieder umfassend unterstützt. „Hier haben wir als moderne Genossenschaftsbank eine Menge zu bieten“ sagt sie. Und immer mehr dieser Services lassen sich auch hervorragend mit den neuen mobilen Endgeräten nutzen. Mit ihrem kostenlosen digitalen Haushaltsbuch unterstützt die Sparda-Bank Kunden bei der Planung und Überwachung ihrer Finanzen. Und mit Paydirekt bietet sie ihnen ein innovatives Bezahlsystem, das Online-Shopping noch komfortabler macht. „Wir sind ein perfekter Bankpartner hier vor Ort in Leverkusen und in der digitalen Welt“, so Christina Spermann.

Nachgefragt bei Christina Spermann, Filialleiterin der Sparda-Bank in Leverkusen
Frage: Frau Spermann, die Niedrigzinsphase hat Anlegern das Leben im vergangenen Jahr nicht eben leicht gemacht. Nur jene, die eine Immobilie finanzieren wollten, konnten sich freuen. Wie fällt Ihr Fazit des vergangenen Geschäftsjahrs aus?
Christina Spermann: Für alle, die Geld sicher anlegen und möglichst vermehren wollten, war 2015 erneut ein herausforderndes Jahr. Das gilt für unsere Kunden aber auch für uns als Bank gleichermaßen. Zugleich ist der Aufwand gestiegen, den wir als Bank betreiben müssen, um die hohen regulatorischen Anforderungen zu bewältigen und um unseren Kunden und Mitgliedern in einer zunehmend digitalisierten Welt attraktive Online-Angebote machen zu können. Bei diesen vielfältigen Herausforderungen bin ich mit dem Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahrs zufrieden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen guten Job gemacht.

Frage: Wie transformieren Sie den traditionsreichen Genossenschaftsgedanken in die digitale Welt?
Christina Spermann: Die genossenschaftlichen Werte sind nicht an ein Medium gebunden. Unser Anspruch ist, dass man sie überall erleben kann. Beim Besuch unserer Filiale hier in Leverkusen, beim Gespräch mit unserem telefonischen Service und ganz genau so in unserer digitalen Sparda-Welt. Auch dort steht das zentrale genossenschaftliche Anliegen, die Mitgliederförderung, im Vordergrund. Wir arbeiten intensiv daran, dass alle digitalen Lösungen und Services möglichst perfekt mit den persönlichen Vor-Ort-Angeboten verzahnt sind. Die persönliche faire Beratung in der Filiale bleibt das Herzstück unserer Bank. Heute können und wollen unsere Kunden aber viele Bankgeschäfte selbst im Internet erledigen, sich dort informieren oder ihre Vorhaben kalkulieren. Dafür bieten wir ihnen eine Vielzahl digitaler Angebote, immer mehr davon sind speziell auf die neuen mobilen Endgeräte zugeschnitten und in diesem Bereich werden wir uns in den nächsten Jahren konsequent weiter entwickeln.

Frage: Verschwindet die Sparda-Bank bald ganz aus der realen in die digitale Welt?
Christina Spermann: Nein, das passiert ganz sicher nicht. Wir investieren in unsere Filiale. Und auch in unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem sind und bleiben wir ein verlässlicher Förderer des Ehrenamts und vielfältiger sozialer und kultureller Institutionen und Initiativen vor Ort in unserem Geschäftsgebiet. So werden wir in diesem Jahr auch wieder Kindergartengruppen zu kostenlosen Ausflügen zum Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt im NaturGut Ophoven einladen, um schon die Kleinsten für die Themen Natur, Umwelt und Klimaschutz zu begeistern. Gemeinsam mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West haben wir 2015 die Leverkusener Jazztage unterstützt und mit dem Sparda-Tag die Ausstellung „Ruhe vor dem Sturm“ im Museum Morsbroich gefördert, genauso wie das Projekt „Kultur und Schule“, das wir auch in diesem Jahr finanziell begleiten. Als langjähriger Partner sorgen wir uns natürlich über die aktuellen Diskussionen um mögliche Kürzungen und Schließungen dieser Institutionen. Die SpardaSpendenWahl, die Ende Februar zum vierten Mal gestartet ist, hat in diesem Jahr die sportliche Bewegung in Schulen zum Thema. Ich finde das ist ein gutes Beispiel für modernes genossenschaftliches Engagement.



PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
16.03.2016: Sparda Standortinformationen, 31.12.15

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Letzte Änderung am 17.03.2016 01:49 von leverkusen.
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