Kritik an CO-Leitung unter dem Rhein - Leverkusen


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Kritik an CO-Leitung unter dem Rhein

Veröffentlicht: 04.03.2016 // Quelle: Bayer-Coordination

Im Leverkusener BAYER-Werk (gemeint ist der Chempark) wurde gestern mit dem Bau einer neuen Rhein-Unterquerung für Versorgungsleitungen begonnen. In dem sogenannten Düker soll neben Erdgas, Sauerstoff und Stickstoff auch hochgiftiges Kohlenmonoxid (CO) transportiert werden.

Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat eine Einwendung gegen die Genehmigung der CO-Leitung eingereicht. Philipp Mimkes vom Vorstand des Vereins: „Die Stilllegung des maroden Alt-Dükers und der Bau eines begehbaren Tunnels sind grundsätzlich zu begrüßen. Doch selbst die Firma BAYER räumt in den Antragsunterlagen ein, dass eine Explosion im Düker nicht ausgeschlossen werden kann, was – so wörtlich - „als katastrophal einzuschätzen“ sei. Ein solches Risiko ist untragbar und wegen der Möglichkeit einer dezentralen Kohlenmonoxid-Produktion auch keinesfalls notwendig.“

Die Rhein-Unterquerung ist Teil einer bereits in den 60er Jahren gebauten Leitung zwischen den BAYER-Werken Leverkusen und Dormagen. Diese wurde jahrzehntelang für den Transport ungefährlicher Gase wie Stickstoff und CO2 verwendet. Im Jahr 2001 wurde die Pipeline ohne reguläres Genehmigungsverfahren auf Kohlenmonoxid umgewidmet – ein Fall ohne Vorbild in Deutschland. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren hatte Anfang 2014 durch Akteneinsicht bei der Bezirksregierung Köln nachweisen können, dass die Leitung unter dem Rhein schwere Schäden aufwies. Kurz darauf leitete BAYER den CO-Transport auf ein anderes Rohr um und verkündete den Neubau des Dükers.

Für die CO-Pipeline wurde nie ein worst case-Szenario erstellt. Ein Gutachter von BAYER sprach jedoch in einem firmeninternen Schreiben von einem Gefahrenbereich von 350 Metern beidseits der Trasse. In diesem Abstand finden sich die Wohngebiete von Wiesdorf, Merkenich, Rheinkassel, Langel, Hitdorf und Worringen.


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