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DHM Vorschau: Zahlreiche Edelmetall-Chancen für TSV-Athleten

Veröffentlicht: 24.02.2016 // Quelle: TSV Bayer 04

Mit den Deutschen Hallenmeisterschaften steht am kommenden Wochenende (27./ 28. Februar) der Saisonhöhepunkt der Leichtathleten auf dem Terminplan. In Leipzig gehen einige Sportlerinnen und Sportler vom TSV Bayer 04 mit Medaillen-Ambitionen an den Start.
Mit knapp 40 Athleten startet der Bus am Freitag Richtung Leipzig. Viele von ihnen haben gute Erinnerungen an die schnelle Mondobahn, auf der in den vergangenen Jahren bereits viele Deutschen Meisterschaften unter dem Hallendach stattfanden.
Als Titelverteidiger nimmt Hochspringer Mateusz Przybylko Anlauf. Die Zuschauer dürfte ein spannendes Duell erleben, denn mit dem WM-Finalisten Eike Onnen (Hannover 96) bekommt der Leverkusener Höhenjäger starke und hochklassige Konkurrenz. In dieser Saison ist der Athlet von Hans-Jörg Thomaskamp bereits bei 2,29 Meter und damit bei einer neuen Hallen-Bestleistung angekommen. Im Freien konnte Mateusz Przybylko bereits die 2,30 Meter knacken – eine Marke, die er in Leipzig ins Visier nimmt.
Auch im Hochsprung der Frauen stehen die Chancen gut, dass eine TSV-Athletin eine Medaille mit nach Hause nimmt. Bereits in den letzten beiden Jahren gewann Katarina Mögenburg Bronze. Und auch in diesem Jahr steht sie auf Rang drei der Meldeliste – gute Voraussetzungen also für ihr nächstes DM-Edelmetall.
Wie gewohnt sind die Felder der Stabhochspringer von Bayer-04-Athleten prall gefüllt. Bei den Männern gehen die beiden WM-Starter Tobias Scherbarth und Carlo Paech aussichtsreich ins Rennen um die vorderen Plätze. Doch auch Tom Konrad, der seine Bestleistung erst kürzlich auf 5,50 Meter steigerte, und Karsten Dilla, dessen Formkurve ebenfalls steil nach oben zeigt, könnten für eine Überraschung sorgen. Komplettiert wird das Leverkusener Aufgebot durch Hendrik Gruber, Marvin Caspari, Michel Frauen und Daniel Spiegelhoff.
Im Stabhochsprung der Frauen bietet sich ein ähnliches Bild. Medaillenanwärterin Nummer eins ist aus Leverkusener Sicht Silke Spiegelburg. Allerdings wurde die 29-Jährige in den vergangenen Wochen immer wieder durch Krankheiten ausgebremst. Bleibt abzuwarten, in welcher Form sie sich präsentieren kann. Franziska Kappes, Regine Kramer und Ria Möllers gehen ebenfalls im roten Bayer-04-Dress an den Start.
Ähnlich wie Silke Spiegelburg erging es Mittelstreckler Robin Schembera. In guter Form und voller Tatendrang kam er Mitte Januar aus dem Höhentrainingslager in Kenia zurück. Eine Virusinfektion fesselte ihn allerdings immer wieder ans Bett. „Ich versuche am Wochenende einfach mal mein Glück“, gibt sich der 27-Jährige kämpferisch.
Mit Anlaufproblemen kämpfte in den letzten Wochen Weitspringer Alyn Camara. Wenn er diese allerdings im Griff hat, kann der Sportsoldat weit fliegen – richtig weit! Das hat der 8-Meter-Springer in den vergangenen Jahren bereits häufig bewiesen. Trifft er in Leipzig das Brett, gehört er zum Kreis der Titelanwärter!
Sprinter Aleixo Platini Menga strebt vor allem über seine Paradestrecke, den 200 Metern, eine Medaille an - als Fünfter der Meldeliste ein durchaus realistisches Ziel. Gesellschaft bekommt er über die Hallenrunde von Nico Menzel, Kai Köllmann und Lukas Blechschmidt. Zudem kann das Quartett auch mit der Sprintstaffel bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden. Aleixo Platini Menga und Nico Menzel gehen zudem über 60 Meter an den Start.
Ein Experiment wagt Konstanze Klosterhalfen. Als U20-Athletin stellt sich die eigentliche 1.500-Meter-Spezialistin der Konkurrenz über 3.000 Meter. Dass sie auch über die längeren Strecken ein ordentliches Pfund drauf hat, bewies die gerade 19 Jahre alt gewordene Athletin im Dezember, als sie überraschend den U20-EM-Titel im Crosslauf gewann. Seitdem ließ der Schützling von Sebastian Weiß eine Bestleistung und einen Rekord nach dem anderen Folgen. Inzwischen ist „Koko“ Klosterhalfen Inhaberin des deutschen und europäischen U20-Hallenrekordes über 1.500 Meter sowie deutsche U20-Rekordhalterin über 800 Meter.
In die Medaillenränge vorlaufen kann auch Lena Klaassen über 800 Meter. In der Meldeliste belegt sie Platz fünf. Rebekka Ackers, Carolin Walter und Lena Menzel streben ebenso eine gute Endlaufplatzierung an. Beste Erfolgsaussichten über die zwei Hallenrunden (400 Meter) hat die Langhürdenspezialistin Frederike Hogrebe. Bereits im letzten Jahr, als sie auf der ungünstigen Bahn eins zur Bronzemedaille lief, bewies sie ihre Wettkampfqualitäten. Julia Schaefers, Julia Förster und die U20-DM-Vierte Tabea Marie Kempe gehen ebenfalls über 400 Meter ins Rennen.

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