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DM Tag zwei: Sieben Medaillen für TSV-Athleten

Veröffentlicht: 22.02.2015 // Quelle: TSV Bayer 04

Nach Gold und Silber am Samstag erkämpften sich die Leverkusener Athleten am Sonntag (22. Februar) bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe drei weitere Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Hochspringer Mateusz Przybylko sprang mit Hallen-EM-Norm zum Titel. 1.500-Meter-Läuferin Konstanze Klosterhalfen lief auf Platz zwei und zum U20-Hallen-Europarekord.
Das Einspringen von Hochspringer Mateusz Przybylko brachte ihn und seinen Trainer Hans-Jörg Thomaskamp fast zur Verzweiflung. Nichts lief so wie es sollte und der Sportsoldat wurde seinem Ruf als „leicht chaotisch“ mehr als gerecht. Doch als der Wettkampf offiziell begann, legte Mateusz Przybylko den Schalter um. Bis 2,20 Meter überquerte er jede Höhe gleich im ersten Versuch. Schon mit seinen 2,20 Metern war ihm sein erster DM-Titel in der Halle nicht mehr zu nehmen. Doch dem 22-Jährigen ging es in erster Linie nicht um den Titel. Die Norm für die Hallen-Europameisterschaften im tschechischen Prag sollte her. Dafür ließ er 2,26 Meter auflegen. Schon im ersten Versuch zeigte er, dass die Höhe machbar ist. Im zweiten Durchgang blieb die Latte liegen und Mateusz Przybylko machte vor Freude gleich die nächsten Luftsprünge. „Ich bin immer noch so aufgeregt und einfach überwältigt. Ich wollte unbedingt diese 2,26 Meter springen. Ich hab die Höhe schon lange drauf, konnte es bisher aber nie im Wettkampf umsetzen. Jetzt freue ich mich riesig auf meine ersten internationalen Meisterschaften bei den Erwachsenen in Prag“, sprudelte es nach dem Wettkampf aus dem glücklichen Sieger heraus. Sein Klubcollege Torsten Sanders sprang mit 2,10 Meter auf Platz acht.
Robin Schembera reiste als Goldanwärter nach Karlsruhe – und er wurde seiner Favoritenrolle gerecht. In einem spannenden 800-Meter-Finale lief er nach 1:50,14 Minuten als erster über die Ziellinie. „Kurz vor Ende der dritten Runde habe ich auf den Leinwänden gesehen, dass Sebastian [Keiner] sehr dicht an mir dran ist. Er hat seine Qualitäten auf den letzten 200 Metern, deshalb musste ich unbedingt als erster in die letzte Runde. Es wurde zum Schluss noch einmal richtig eng, aber es hat mir heute richtig Spaß gemacht“, sagte der Schützling von Paul Heinz Wellmann. Mit Platz sechs von Patrick Schönball lief ein zweiter TSV-Athlet unter die besten acht. Für ihn wurden 1:51,13 Minuten gestoppt.
Für Goldmedaille Nummer vier sorgte Stabhochspringer Tobias Scherbarth. In einem „lupenreinen Wettkampf“ flog er mit 5,70 Meter zur Saisonbestleistung und zu seinem ersten DM-Titel unter dem Hallendach. „Es war wirklich ein guter Wettkampf, die Form für die Europameisterschaften passt. Für Prag nehme ich mir weder eine Platzierung noch eine Höhe vor. Ich möchte so gut es geht springen und möglichst eine neue Saisonbestleistung aufstellen“, erklärte Tobias Scherbarth. Für das erwartet spannende Duell im Stabhochsprung sorgte Carlo Paech. Mit 5,65 Meter stellte er seine Saisonbestleistung ein und gewann die Silbermedaille. „Der Wettkampf war heute schwer für mich. Das Einspringen lief nicht, ich hatte optische Probleme und an den Schwingboden muss man sich auch erst einmal gewöhnen. Aber ich habe mich im Wettkampf dann gut rein gefunden und freue mich über die Höhe, die Silbermedaille und über den Start bei der Hallen-EM in Prag“, so Carlo Paech. Seiner Vize-Meisterschaft 2014 ließ Marvin Caspari heute die Bronzemedaille folgen. Trotz Verletzungssorgen in der Vorbereitung blieb die Latte für ihn in der Karlsruher Messehalle bei 5,45 Meter liegen. „Ich wusste, dass Tobi und Carlo in einer anderen Liga springen werden. Dahinter kamen ein paar Springer für Platz drei in Frage. Dass ich nun als dritter Leverkusener auf dem Podest stehen darf ist einfach klasse“, sagte der 23-Jährige. Der Deutsche U20-Meister Tim Jaeger sprang mit 5,25 Meter erneut zur neuen Bestleistung. Platz fünf wurde für ihn in die Ergebnisliste eingetragen. Hendrik Gruber flog ebenfalls über 5,25 Meter und wurde Sechster.
Für Furore sorgte die Deutsche U20-Meisterin Konstanze Klosterhalfen. Am vergangenen Mittwoch feierte sie ihren 18. Geburtstag und war im 1.500-Meter-Feld der Frauen die jüngste. Sollte die Meisterschaft eigentlich nur dazu dienen, Erfahrungen zu sammeln, überraschte die Athletin von Sebastian Weiß die gesamte Konkurrenz. Von Rennbeginn lief Konstanze „Koko“ Klosterhalfen zusammen mit den deutlich erfahreneren Athletinnen an der Spitze des Feldes. Eine Runde vor dem Ziel zündete sie dann einen Turbo, wie er im Buche steht. Nach 4:15,25 Minuten überquerte sie die Ziellinie – persönliche Bestleistung, Silbermedaille und U20-Hallen-Europarekord! „Ich habe einfach nur auf ein schnelles Rennen gehofft. Mit so einer Zeit habe ich auf keinen Fall gerechnet. Erst bei der Siegerehrung hat mir jemand gesagt, dass ich auch noch den Europarekord gelaufen bin. Ich war vollkommen überrascht als ich als zweite und dann auch noch mit dieser Zeit ins Ziel gelaufen bin“, sagte „Koko“ Klosterhalfen. Über einen neuen Hausrekord durfte sich auch Lena Klaassen freuen. Für sie blieben die Uhren nach 4:23,23 Minuten stehen. In einem hochklassigen Feld bedeutete ihre Zeit Platz sechs!
Hochspringerin Katarina Mögenburg sicherte sich wie schon im Vorjahr die Bronzemedaille. Am Sonntag blieb die Latte bei 1,80 Meter liegen. Auch sie wird in knapp zwei Wochen bei der Hallen-EM an den Start gehen. Mit ihrer Saisonbestleistung von 1,88 Meter sicherte sie sich schon Anfang Februar das EM-Ticket für ihr Heimatland Norwegen.
Knapp am Podest vorbei lief die 4x200-Meter-Staffel der Frauen. Anna Maiwald, Mareike Arndt, Julia Förster und Julia Schaefers liefen in 1:37,99 Minuten zur Saisonbestleistung und auf Platz vier. Nur 16 Hundertstel fehlten zur Bronzemedaille. 400-Meter-Spezialistin Julia Schaefers sprintete die zwei Hallenrunden kurz vorher in 54,48 Sekunden – Platz fünf. Im 800-Meter-Finale der Frauen standen gleich zwei TSV-Athletinnen. Laura Vierbaum lief in 2:09,00 Minuten zur Saisonbestleistung und auf Rang sieben. Ihre Disziplinkollegin Lena Menzel wurde in 2:10,32 Minuten Achte.

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