Eine Neuentwicklung auf dem Gebiet der Strahlenhärtung kommt von der Bayer AG: Es stehen erstmals Urethanacrylate mit freien NCO-Gruppen zur Verfügung. Der erste kommerziell verfügbare Typ, Roskydal® UA VP LS 2337, ist ein Schlüsselprodukt für die kommende, so genannte "Dual Cure"-Technologie.
Dual Cure-Lacke härten nach einem zweistufigen Prozess aus: erst durch die "normale", lichtinduzierte Polymerisation und nachgeschaltet durch die Reaktion der Isocyanatgruppen. Ein solcher Härtungsprozess führt auch dort zu Vernetzungsreaktionen, wo die Strahlungsdosis reduziert ist oder wo durch die Geometrie des zu beschichtenden Objektes Schattenbereiche entstehen. Die Dual Cure-Lacksysteme eignen sich also insbesondere zur Beschichtung von dreidimensionalen Gegenständen. Des Weiteren verbessern sie - entsprechend ihrer Polyurethaneigenschaften - die Haftung von UV-Systemen auf vielen Kunststoffen und Metallsubstraten.
Darüber hinaus gibt es in der Palette Roskydal UA drei neue ungesättigte Polyesterharze in Acrylat-Reaktivverdünnern. Diese speziellen UP-Harze, gelöst in Acrylsäureestern, lassen es zu, die positiven Eigenschaften der UP-Chemie - wie gutes Standvermögen, gute Haftung auf Holz sowie gute Schleifbarkeit - mit den Vorteilen der Acrylesterchemie, insbesondere deren hohe Reaktivität, zu kombinieren. Die neuen Systeme lassen daher eine "blitzschnelle" Aushärtung zu. Und Zeit ist Geld.
Auf der European Coatings Show 2001 in Nürnberg ist Bayer vom 3. bis zum 5. April in Halle 3, Stand 3-153 vertreten.
Ausführliche Informationen über die gesamte Lackrohstoff-Palette des Unternehmens gibt es unter: "www.bayer-lackrohstoffe.de"
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