Der Bayer-Konzern beabsichtigt, sich als Partner an einer geplanten neuen europäischen Großanlage für Polybutylenterephthalat Polymer (PBT-Basis-Harz) zu beteiligen. Eine Machbarkeitsstudie für eine solche Anlage war kürzlich von DSM Engineering Plastics, Sittard/Niederlande, und Ticona, Frankfurt, bekanntgegeben worden. Mit den beiden Unternehmen wurde jetzt ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das die gemeinsame Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie mit Bayer als weiterem Partner vorsieht. Bei erfolgreichem Abschluss der Studie soll die Konti-Anlage nach dem derzeitigen Planungsstand im Jahr 2003 die Produktion aufnehmen.
Dr. Hagen Noerenberg, Leiter des Bayer-Geschäftsbereichs Kunststoffe, begründete die Beteiligung des Leverkusener Unternehmens an dem Projekt mit den hohen Wachstumsraten des PBT-Marktes von über sieben Prozent jährlich. Bayer sei einer der großen PBT-Anbieter in Europa und wolle seine Marktposition bei Pocan® mit innovativen hochwertigen Produkten weiter ausbauen.
PBT gehört zur Gruppe der teilkristallinen Technischen Thermoplaste und zeichnet sich durch hohe Wärmeformbeständigkeit, Steifigkeit und Härte, herausragende elektrische Eigenschaften sowie gute Beständigkeit gegenüber vielen Umwelteinflüssen aus. Das Basis-Harz aus der vorgesehenen Anlage dient als Rohstoff für die Compounds und Blends, die jeder der drei Partner unabhängig herstellen und vermarkten will. Solche Compounds können z.B. flammgeschützt, glasfaserverstärkt, mineralgefüllt oder thermoplastisch modifiziert sein. Blends gibt es derzeit mit Polycarbonat (PC), Polyester (PET) und Acrylnitril/Styrol/Butylacrylat (ASA). Die Haupteinsatzbereiche für PBT sind die Elektrotechnik (etwa 60 Prozent) und die Automobilindustrie (rund 30 Prozent).
Der Bayer-Geschäftsbereich Kunststoffe erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über drei Milliarden Euro. Schwerpunkt der Aktivitäten sind Herstellung und Vertrieb von Technischen Thermoplasten.
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